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Zusammenfassung

Messungen der Mikrozirkulation im Gehirn sind erst seit wenigen Jahren mit Hilfe der neuen Isotopen-Clearance-Technik möglich. Dabei wird in erster Linie radioaktives Xenon oder Krypton in die Carotis injiziert und extracerebral der Anstieg und der Abfall der Aktivität über dem interessierenden Hirnareal gemessen. Das mit dieser Methode gemessene Hirnareal umfaßt eine Fläche zwischen 1 und 3 cm3. Durch die Kombination von vielen Zählrohren, bis zu 32, kann praktisch ein Überblick über die regionale Zirkulation einer ganzen Hirnhemisphäre gewonnen werden. Damit ist es heute möglich, auch lokale Störungen der Mikrozirkulation, z. B. nach einer Embolie oder einem Ödem aufzudecken, was früher mit der Messung der globalen Hirndurchblutung von Kety und Schmidt nicht möglich war.

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Literatur

  1. Reulen, H. L, Hadjidimos, A., Brock, M., Deruaz, P., Schürmann, K.: Regional cerebral blood flow and cerebral edema in man. I. Influence of local tissue water and local tissue lactate. Acta Neurochir. In Press.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • H. J. Reulen

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