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Zusammenfassung

Alle in den vorhergehenden Sitzungen angesprochenen Fragen der Zeichenerkennung betreffen nur das monoculare Sehen. Tatsächlich ist zur Erkennung von ebenen Konturen und Mustern auch nur ein Auge notwendig. Das zweite Auge bringt hierbei keine zusätzlichen Informationen. Und doch ist um den Tatbestand nicht herumzukommen, daß sämtliche Tiere, bei denen die optische Orientierung eine wichtige Rolle spielt, zwei Augen haben. Wir wissen, daß erst diese Zweiäugigkeit die Voraussetzung für das querdisparate Stereosehen und damit für das vollkommen räumliche Sehen gibt. Nur durch diese Zweiäugigkeit ist also die spontane Orientierung in allen drei Dimensionen der Umwelt möglich.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1971

Authors and Affiliations

  • E. Aulhorn
    • 1
  1. 1.TübingenGermany

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