Die Theorie der Unternehmung

  • Horst Albach

Zusammenfassung

Die erste Frage, die ich damals zu beantworten hatte, läßt sich so formulieren: Kann man mit guten Gründen die Unternehmung als ein System von Abhängigkeitsverhältnissen zwischen Gütermengen auffassen und als ein solches in theoretischer Absicht beschreiben? Die zweite Frage lautete: Ist es richtig zu sagen, daß die Unternehmung den Charakter eines Reaktionsgefüges besitze, derart, daß sie auf Änderungen in den außerbetrieblichen Daten oder auf von der Unternehmung selbst initiierte Datenänderungen reagiert? Drittens war zu fragen: Wenn die Unternehmung mit Recht als ein ≫reagierendes System≪ aufzufassen ist, derart, daß jeweils ein bestimmter Ausgangszustand durch Datenänderungen und durch sie ausgelöste Reaktionen im Gesamtgefüge des Unternehmens in einen anderen Zustand überführt wird, — kann man dann davon ausgehen, daß diese Zustandsänderungen zu Prozessen führen, die darauf gerichtet sind, im Unternehmen diejenigen Möglichkeiten der Prozeßgestaltung zu realisieren, die angesichts der eingetretenen Lage als die günstigste erscheint? Laßt sich also das Unternehmen auch als ein System von Anpassungsprozessen an durch Datenänderungen ausgelöste neue Situationen begreifen? Viertens: Wenn sich theoretisches Bemühen die Aufgabe stellt, zu Aussagen von jeweils größtmöglicher Allgemeinheit zu gelangen, müssen dann nicht aus dem Kalkül alle Umstände ausgeschlossen werden, die akzidenteller Natur, und damit für das Problem selbst also nicht von Wichtigkeit sind?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Horst Albach
    • 1
  1. 1.Betriebswirtschaftliches SeminarRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnBonn 1Germany

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