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Therapeutische Interventionen zur Erreichung einer Abstinenz

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Zusammenfassung

Die therapeutische Arbeit mit Alkoholabhängigen verlangt neben spezifischen Techniken vor allem die Einhaltung bestimmter Grundhaltungen, denn die Behandlung ist über weite Strecken eine Gratwanderung zwischen massiver Konfrontation, die häufig den Abbruch der therapeutischen Beziehung zur Folge hat, und zu starker Akzeptanz der Aussagen des Alkoholikers, die dazu führt, daß notwendige Verhaltensänderungen kaum erreicht werden. Daher ist die Schaffung eines konstruktiven Arbeitsbündnisses von großer Bedeutung. Die therapeutische Grundhaltung sollte eine vertrauensvolle Atmosphäre erzeugen. Sie sollte charakterisiert sein durch:
  • Empathie (Einfühlungsvermögen)

  • eine um Verstehen der Problematik bemühte Haltung

  • nichtwertende Akzeptanz (keine moralisierenden Äußerungen)

  • kritische Distanz (zu Wünschen und Erwartungen des Patienten)

  • Glaubwürdigkeit und Echtheit (v a. in den gezeigten Gefühlen)

  • Fachkompetenz

  • Konstanz (Aufrechterhalten der Beziehung bei Konfrontation durch den Patienten und Beständigkeit in den Grenzziehungen in der Beziehung)

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

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