Tierstudie: Roboterassistierte vs. handgeraspelte Endoprothese

  • A. Bauer
  • M. Börner
  • A. Lahmer
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie vereinigt mit Bruns’ Beiträge für Klinische Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume I/97)

Zusammenfassung

Um eine zementfreie Femurkomponente im Rahmen des totalen Hüftgelenkersatzes sicher verankern zu können, bedarf es initialer hoher Stabilität, Ausschluß von Mircobewegungen und jeglicher Rotation, proximale Abstützung in ausreichend festem Knochen und schließlich Vermeidung jeglicher Varus- oder Valgusfehlstellung. Werden eine oder mehrere dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, daß es zu früher aseptischer Lockerung kommt [4, 6]. Diese technischen Schwierigkeiten sind es im wesentlichen, die dazu geführt haben, daß wieder im verstärkten Maße zementierte Prothesen verwendet werden, die mittlerweile gute Langzeitergebnisse erzielen. Das Robodocsystem erlaubt dem Operateur zunächst an der Planungsstation Orthodoc eine überaus exakte und detaillierte Planung vorzunehmen. Das Bild des proximalen Femurs wird aus CT-Daten generiert und erlaubt die Plazierung jeder im Implantatspeicher abgelegten Prothese. Verschiedene Prothesentypen können ausgewählt werden, unterschiedliche Positionierungen gewählt werden. Farbfilter erlauben die Bestimmung der Dichte des Knochens. Kortikalisdicke, Anteversion und Schenkelhals-Offset können genau gemessen und bei der Planung berücksichtigt werden.

Animal study: Robot-assisted versus hand broaded endoprosthesis

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • A. Bauer
    • 1
  • M. Börner
    • 1
  • A. Lahmer
    • 1
  1. 1.Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am MainDeutschland

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