Diskussionsrunde Ökonomie des Glaukommanagements

  • G. Kobelt
  • U. Kraffel
Conference paper
Part of the Glaukom book series (GLAUKOM)

Zusammenfassung

Der Wirtschaftlichkeitsparagraph des Gesetzgebers, welcher wirtschaftliches Handeln in der Medizin vorschreibt, besagt, daß Diagnostik und Therapie „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“sein müssen. Dies gilt für die Medizin allgemein somit auch für das Glaukommanagement. Die gesetzliche Regelung vermeidet die Einschränkung ärztlicher Handlungsspielräume bei gleichzeitiger Anforderung der Wirtschaftlichkeit unter Respektierung der Möglichkeiten der Solidargemeinschaft. Dabei soll auch Raum sein für innovative Diagnose- und Behandlungsformen, stets in der Zuversicht, dass ältere Techniken und Therapien, die im Lichte der innovativen Methoden inferior erscheinen müssen, „aussortiert“werden. Mit Hilfe sogenannter Leitlinien versuchen Ärzteschaft und Kostenträger diese Eingrenzung von Alt und Neu in tauglichen Kompromissen weiter zu entwickeln, damit die Übernahme von „Neuem“in die klinische Routine durch die Aufgabe von „Altem“zumindest teilfinanziert werden kann.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • G. Kobelt
  • U. Kraffel

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