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Zusammenfassung

Funktionsuntersuchungen des unteren Harntraktes wurden bereits im 19. Jahrhundert als Zystometrie mittels Steigrohr, später mit kymographischer Registrierung durchgeführt (Haidenhain u. Colberg 1858; Mosso u. Pellacani 1882). Nach stürmischer Entwicklung stehen heute elektronische Mess- und computerisierte Registriersysteme zur Verfügung, die zwar die Artefaktanfälligkeit und Störungen der Messeinrichtung reduziert haben, andererseits bei unverändert hohen Anforderungen an den Untersucher hohe Kosten für Anschaffung und Betrieb verursachen. Wenngleich bei korrekter Eichung und Erfahrung des Untersuchers Perfusions- und Membrankatheter ähnlich reproduzierbare Messungen erlauben wie die perfektionierten Mikrotip-Transducer, sind sie wegen der doch deutlich höheren Störanfälligkeit (z.B. Entlüftung der Systeme, Statham-Elemente, Sterilität, Nullabgleich, Refererenzlinien) bei gleichzeitig deutlich gesenkten Preisen für die elektronischen Druckaufnehmer nicht zuletzt im Sinne einer Standardisierung nicht mehr allgemein zu empfehlen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • E. Petri

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