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Das ist Anna

  • Ute Bock
  • Imke Ehlers
  • Margitta Worm

Zusammenfassung

Sie kennt ihren Körper schon gut. Als sie noch viel kleiner war, spielte Oma mit ihr das Ratespiel. Oma stupste sie auf die Nase oder zwickte sie ins Ohr, und Anna sagte dann: »Nase«, »Ohr«. Manchmal zeigte Oma auch auf die Augen oder auf den Mund. Oma hatte ihr auch erklärt, was sie mit der Nase, den Ohren, den Augen und dem Mund alles macht. Anna wußte jetzt: Mit der Nase kann sie riechen. Mit den Ohren kann sie hören. Mit den Augen kann sie sehen, und mit dem Mund kann sie schmecken. Nur als ihr Oma das mit der Haut erklärte, wunderte sich Anna. Alles schien seinen Platz zu haben: Die Nase war mitten im Gesicht, die Ohren waren am Kopf, die Augen waren unter der Stirn, und der Mund war unter der Nase. Nur die Haut, die schien überall zu sein: an Annas Beinen, an Annas Armen, auf ihrem Bauch, auf ihrem Rücken, am Kopf und im Gesicht. »Die Haut ist wie eine Schutzhülle«, hatte Oma gesagt. »Sie bedeckt deinen ganzen Körper. Mit der Haut kannst du fühlen. « Anna dachte an Max, ihren Teddy. Ohne Max wollte sie niemals einschlafen. Er war ganz kuschelig und weich. Oma erzählte weiter, daß auf der Haut kleine Härchen wuchsen, die sich aufrichteten, wenn Anna fror. »Das nennt man eine Gänsehaut«, hatte Oma gesagt. Anna wollte das nicht glauben. Natürlich war sie alt genug, um zu wissen, daß Hunde und Katzen Haare haben. Man nannte das Fell. Anna und Haare auf der Haut? Auf dem Kopf schon, aber auf der Haut?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Ute Bock
  • Imke Ehlers
  • Margitta Worm

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