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Spezielle Modellvariante PM: Postmaterialismus

Chapter
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Part of the Umwelt und Ökonomie book series (UMWELT, volume 30)

Zusammenfassung

Der Duden definiert ‘Postmaterialismus’ als eine „Lebenseinstellung, die keinen Wert mehr auf das Materielle legt, sondern immaterielle Bedürfnisse-(z. B. nach einer intakten, natürlichen und sozialen Umwelt) für dringlicher hält“. Es ist tendenziell diese Einstellung, die sich in einem dritten Modelltyp manifestiert, der ebenfalls seit Beginn der siebziger Jahre in der ressourcenökonomischen Literatur seinen festen Platz hat. In diesem Modell wird der natürliche Ressourcenbestand X interpretiert als Reinheitsgrad eines homogenen Umweltmediums, z. B. der Erdatmosphäre. Diese Interpretation läßt — im Unterschied zu den zuvor diskutierten Modellvarianten — die Annahme plausibel erscheinen, daß durchsetzbare individuelle Eigentumsrechte am natürlichen Ressourcenbestand nicht definiert sind, wohl aber Eigentumsrechte einer identifizierbaren Gruppe (z. B. einer Nation).1 Das im folgenden betrachtete Umweltmedium habe den Charakter einer Common-Property-Ressource.2

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich WirtschaftswissenschaftFern Universität HagenHagenGermany

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