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Entity-Relationship-Modellierung

  • Stefan M. Lang
  • Peter C. Lockemann

Zusammenfassung

Wir besprechen als nächstes einen Vertreter semantischer Datenmodelle, der ausschließlich für den konzeptuellen Entwurf Anwendung findet, also dann später im Implementierungsentwurf noch einer Übersetzung unterworfen werden muß. Damit haben wir zugleich einen Vertreter vor uns, der auf das logische Datenmodell nur noch wenig Rücksicht zu nehmen braucht, oder mit anderen Worten, der es gestattet, den konzeptuellen Entwurf weitgehend unabhängig vom logischen Datenmodell ablaufen zu lassen. Allerdings muß der Gerechtigkeit halber festgehalten werden, daß das hier zu besprechende Entity-Relationship-Modell (deutsch: Gegenstands-Beziehungs-Modell, kurz: E-R-Modell) vor knapp 20 Jahren entstand, als relationales und Netzwerkmodell die einzigen bedeutsamen Datenmodelle waren, und daß deshalb an die Mächtigkeit der semantischen Datenmodelle keine allzu hohen, weit über diese Datenmodelle hinausgehenden Ansprüche gestellt wurden.

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Literatur

  1. Das E-R-Modell wird angesichts seiner Verbreitung in zahlreichen Lehrbuchern aus dem Bereich der Datenbanken, der Systemanalyse und der Unternehmensmodellierung behandelt. Historisch Interessierte seien auf [Che76] verwiesen. Neuere, das E-R-Modell abdeckende Lehrbucher aus dem Datenbankbereich sind etwa,[BCN92], [Mac90], [RC92] und [Te094]. Methodische Fragen werden in der Ubersicht [TYF88] betrachtet. Das Konzept der Materialisierung aus Abschnitt 14.5.4 haben wir [GS94] entnommen. Einer sehr detaillierten und urn Aspekte wie direkte Anfragemechanismen erweiterten Behandlung widmet sich [Gog94]. Fur den an der Unternehmensmodellierung durch E-R-Techniken interessierten Leser sei [Sch94] empfohlen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Stefan M. Lang
    • 1
  • Peter C. Lockemann
    • 1
  1. 1.Institut für Programmstrukturen und DatenorganisationUniversität KarlsruheKarlsruhe

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