Neurologie pp 139-143 | Cite as

Nervenwurzelschäden und zervikale Myelopathie

  • W. Paulus
  • C. D. Reimers
  • B. J. Steinhoff
Part of the Empfehlungen zur Patienteninformation book series (PATIENTEN)

Zusammenfassung

Rückenschmerzen sind in industrialisierten Ländern eine der häufigsten Erkrankungen. Etwa jeder 10. Patient sucht deshalb den Hausarzt auf. 80% aller Menschen leiden im Verlaufe des Lebens mindestens einmal an Kreuzschmerzen. Ausstrahlende Schmerzen in die Arme oder Beine („Ischias“) durch Druck von Bandscheibenvorwölbungen oder Knochenspornen auf die Nervenwurzeln (Nervenwurzelschäden) sind dagegen vergleichsweise selten. Nur etwa jeder 30. Patient mit Rükkenschmerzen muß deshalb operiert werden. Noch seltener ist die Beeinträchtigung des Rückenmarks durch eine Einengung des Halswirbelkanals (sog. zervikale Myelopathic cervix = Hals, μυελοζ= Mark, παθοζ=Leiden). Von den Nervenwurzelschäden sind vor allem Menschen im mittleren Lebensalter, von der zervikalen Myelopathic Personen ab dem 6. Lebensjahrzehnt betroffen.

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Literatur

  1. Kempe LG (1970) Operative Neurosurgery, Vol 2. Springer, Berlin Heidelberg New York, p 269CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • W. Paulus
    • 1
  • C. D. Reimers
    • 1
  • B. J. Steinhoff
    • 1
  1. 1.Abt. Klinische NeurophysiologieGeorg-August-Universität GöttingenGöttingenGermany

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