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Topographische Anatomie der vorderen Halsregion

  • Giovannina Botez
  • Jürgen Winckler
Chapter
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Zusammenfassung

Der Hals stellt die bewegliche Verbindung zwischen Kopf und Rumpf einerseits und die Durchgangsstraße für Luft- und Speisewege sowie Leitungsbahnen andererseits dar. Die Halsmuskulatur bildet eine mehrschichtige, annähernd zylindrische Hülle um den Eingeweidestrang mit Kehlkopf, Luftröhre, Schilddrüse und Zungenbein sowie um die zu beiden Seiten des Eingeweidetraktes verlaufenden großen Leitungsbahnen (A. carotis communis, V. jugularis interna und N. vagus). Der gegenüber der Muskelhülle verschiebliche Eingeweidestrang liegt in der Mittellinie (Abb. 2.2 und 2.6) und entfernt sich kaudalwärts zunehmend von der ventralen Hautoberfläche (Abb. 2.5). Bei Überstreckung des Halses mit Hebung des Kinns wird die Trachea gedehnt und durch die Wirbelsäule nach vorne gedrängt und liegt damit zugänglicher. Die großen Leitungsbahnen verlaufen seitlich gebündelt zwischen dem Eingeweidestrang und der Wirbelsäule (Abb. 2.6). Der Gefäßnervenstrang liegt über dem Manubrium sterni näher an der Trachea als weiter kranial, wo er etwas nach lateral ausweicht. Außerdem sind hier, besonders beim Kind, die beiden Pleurakuppeln der Trachea eng benachbart. Oberflächliche und tiefe Halsvenen sind in das Faszien- und Muskelsystem eingebaut, so daß sie bei Bewegungen mitgeführt werden und ihr Lumen offen bleibt, wodurch sich die Gefahr der Luftembolie bei einer Verletzung dieser Venen erklärt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Giovannina Botez
  • Jürgen Winckler

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