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Indikationen zur kardiovaskulären Magnetresonanztomographie

  • Eike Nagel
Chapter

Zusammenfassung

Der Einsatz der Magnetresonanztomographie bei der morphologischen und funktionellen Diagnostik von kardiovaskulären Erkrankungen war bisher im Wesentlichen auf Fragestellungen bei Patienten mit komplexen angeborenen Herzfehlern, Erkrankungen der großen Gefäße und des Perikards, Herztumoren und Kardiomyopathien beschränkt [2]. Technische Verbesserungen machen es nun möglich, mit der Magnetresonanztomographie auch bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung klinisch wichtige Fragen zu beantworten. Dabei hat sich seit dem Erscheinen des Task Force Reports der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie [3], dessen Einschätzung in Tabelle 8.1 zusammengefasst ist, das Spektrum der Indikationen deutlich erweitert. Diese Erweiterungen werden in Tabelle 8.1 jeweils erläutert. In einigen Bereichen ist die Magnetresonanztomographie heute als Referenzstandard anzusehen. Die folgenden Ausführungen geben einen Überblick über mögliche diagnostische Fragestellungen und die mit der Magnetresonanztomographie erreichbare diagnostische Genauigkeit; eine detaillierte Darstellung und Hinweise auf weiterführende Literatur und Originalarbeiten erfolgt in den jeweiligen Kapiteln dieses Buches, deren Bewertung hiermit erleichtert werden soll.

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Literatur

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    Nagel E, Lorenz C, Baer F, Hundley WG, Wilke N, Neubauer S, Sechtem U, van der Wall E, Pettigrew R, de Roos A, Fleck E, van Rossum A, Pennell DJ, Wickline SA (2001) Stress Cardiovascular Magnetic Resonance: Consensus Panel Report. J Cardiovasc Magn Reson 3: 267–281PubMedCrossRefGoogle Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Eike Nagel

There are no affiliations available

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