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Gesundheitsschutz im Kleinbetrieb — Präventive Strategie und praktische Ansätze am Beispiel des Handwerks

  • U. Pröll
Part of the Fehlzeiten-Report book series (FEHLREPORT, volume 2000)

Zusammenfassung

Noch in den achtziger Jahren hatten die öffentlichen Bemühungen um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vor allem die großen Unternehmen im Blick. Im Laufe des letzten Jahrzehnts ist nun das kleinbetrieblich- mittelständische Segment auf der präventionspolitischen Agenda weit nach oben gerückt und es wird mit Hochdruck an sektorspezifischen Konzepten und Instrumenten für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung gearbeitet. Auch der Forschungsbereich „Arbeit und Gesundheit“ der Sozia]lforschungsstelle Dortmund (sfs) beteiligt sich seit einigen Jahren intensiv an der Forschung und Beratung auf diesem Themenfeld. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die in kleinen Unternehmen tätigen Menschen die alltägliche „Herstellung“ ihrer Gesundheit und Sicherheit mit den ihnen verfügbaren Ressourcen systematischer und zuverlässiger gestalten und wie sie dabei von außen möglichst effektiv und nachhaltig unterstützt werden können. So verstanden schließt diese Aufgabe drei strategische Prämissen ein: 1. Eigentätigkeit und Selbsthilfe vor Dienstleistung und Intervention Auch in der kleinbetrieblichen Prävention ist Eigentätigkeit und Eigeninitia]tive auf Grundlage endogener Ressourcen grundsätzlich möglich und durch nichts zu ersetzen. Modelle, die das Kleinunternehmen in erster Linie als Stammkunden externer präventionsfachlicher Dienstleister oder „Kompetenzzentren“ sehen, sind logistisch nicht zu realisieren, geschweige denn zu finanzieren. Externe Unterstützungsangebote können also nur in Relation zu einem vorgängigen Modell betrieblichen Eigenhandelns bedarfsgerecht zugeschnitten werden.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • U. Pröll

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