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Evaluation und Qualitätsentwicklung betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • B. Badura
Part of the Fehlzeiten-Report book series (FEHLREPORT, volume 2000)

Zusammenfassung

Mit der Forderung nach Evaluation betrieblichen Gesundheitsmanagements verbindet sich das Ziel, den Einsatz knapper Mittel zu rechtfertigen durch Prüfung seiner Angemessenheit und Wirksamkeit. In jedem Unternehmen konkurrieren Akteure um den Einsatz begrenzter Ressourcen. Und die Forderung nach Effizienz der Mittelverwendung ist in wirtschaftlich handelnden Systemen eine schlichte Selbstverständlichkeit. Betriebliches Gesundheitsmanagement kann sich dem nicht entziehen. Noch wichtiger als das zur Außenlegitimation notwendige Argument der Wirtschaftlichkeit ist seine Binnenlegitimation: die Forderung nach Angemessenheit und Wirksamkeit des eigenen Tuns. Nur wenn die einzelnen Arbeitsschritte systematisch entwickelt, beobachtet und dokumentiert und ihre Bedarfsgerechtigkeit und Wirksamkeit regelmäßig geprüft werden, darf das betriebliche Gesundheitsmanagement als rational und - bei erwiesener Wirksamkeit - als zweckmäßig angesehen werden. Wirksamkeitsprüfung ist kein Selbstzweck und dient auch nicht nur der Außenlegitimation. Wirksamkeitsprüfung ist vielmehr eine zentrale Voraussetzung für Lernprozesse und kontinuierliche Optimierung des eigenen Tuns [3].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • B. Badura

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