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Diskussion

  • H.-J. Böhm
  • H.-R. Kortmann
Conference paper

Zusammenfassung

Es wird zunächst auf die Notwendigkeit hingewiesen, zwischen akuten und chronischen Gelenkinfektionen zu unterscheiden (Kortmann). Theoretisch dürften chronische Gelenkinfekte seltener entstehen, unter der Voraussetzung, dass der akute Infekt adäquat erkannt und behandelt wird. Durch frühzeitiges Einsetzen der erforderlichen Behandlungsmaßnahmen lässt sich das Ausmaß des Dauerschadens geringer halten. Zentraler Anhaltspunkt in der Behandlung ist die Synovektomie, d.h. die Entfernung der entzündlich veränderten Gelenkinnenhaut. Dies kann in der Frühphase arthroskopisch erfolgen, häufig ist jedoch auch eine Gelenkeröffnung notwendig. Die früher häufig geübte Praxis, eine Saug-Spül-Behandlung durchzuführen, tritt aktuell mehr in den Hintergrund. Man favorisiert derzeit die offene Gelenkbehandlung mit sekundärem Verschluss nach 10–12 Tagen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • H.-J. Böhm
  • H.-R. Kortmann

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