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Methoden aus der Informationstheorie

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Zusammenfassung

Während in den letzten Kapiteln Analysemethoden diskutiert wurden, deren theoretische Grundlagen (vor allem die nichtlineare Dynamik und die fraktale Geometrie) selbst äußerst junge Forschungsgebiete darstellen, sind die beiden zentralen Begriffe des vorliegenden Kapitels, die Entropie H und die Transinformation I bereits seit mehr als 60 Jahren etabliert (Shannon 1948). Allerdings hat sich erst vor wenigen Jahren eine sehr aktive Forschungslandschaft herausgebildet, in der diese Begriffe zur Analyse und Interpretation biologischer Beobachtungen herangezogen werden (Herzel et al. 1998, Weiss u. Herzel 1998). Die Kernidee hinter diesen Methoden ist aufzudecken, wie und in welchem Maße sich Informationstransport in dem System vollzieht. Wir werden sehen, daß der Anwendungsbereich dieser Idee enorm groß ist und von der Analyse von DNA-Sequenzen bis hin zu einem Verständnis raumzeitlicher Selbstorganisationsprozesse reicht.

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Literatur

  1. 1.
    Im Gegensatz zu dem vollkommen symmetrischen Fall, der in Kapitel 5.2 diskutiert wurde, ist hier ein von außen angelegtes Magnetfeld der Stärke h, also eine Vorzugsrichtung bezüglich der Zustände +1,–1, berücksichtigt worden. In der Energiefunktion des Ising-Systems, Gleichung (5.1), entspricht dies einem additiven Term ∑hsij.Google Scholar
  2. 2.
    Zwar beschäftigt sich Langton in einem großen Teil seiner Untersuchung mit eindimensionalen Automaten, aber weder das Konzept des Langton-Parameters noch die grundlegenden Ergebnisse sind auf diesen Fall beschränkt. Tatsächlich hat Langton die informationstheoretischen Analysen für zweidimensionale Automaten durchgeführt, um eine höhere statistische Sicherheit zu erlangen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für BotanikTechnische Universität DarmstadtDarmstadtDeutschland

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