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Grundlagen

  • Wilhelm Burtscheidt
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Zusammenfassung

Epidemiologische Untersuchungen zur Prävalenz des AlKoholismus sind mit großen methodischen SchwierigKeiten belastet. So stehen der AlKoholKonsum innerhalb einer BevölKerung, die Rate typischer FolgeerKranKungen und die Inanspruchnahme von Beratungs- und Therapieeinrichtungen nur in indireKter Beziehung zur Zahl der Abhängigen, während Repräsentativumfragen infolge der mit der ErKranKung verbundenen Dissimulationstendenzen in ihrer Validität erheblich eingeschränKt sind. Entsprechend groß ist die Varianz der in den vorliegenden Studien angegebenen PunKtprävalenz:

Diese schwankt zwischen 2 und 7 % der erwachsenen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland, wobei der Frauenanteil zwischen 25 und 30 % beträgt (Fichter 1990). Kraus und Bauernfeind (1998) gehen auf der Basis einer Repräsentativerhebung von 1,7 Millionen Alkoholabhängigen, 2,7 Millionen Fällen von chronischem Alkoholmissbrauch und 4,9 Millionen Fällen von risikoträchtigem Konsumverhalten für die Bundesrepublik aus.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Burtscheidt
    • 1
  1. 1.Rheinische Kliniken Düsseldorf Psychiatrische KlinikHeinrich-Heine-UniversitätDüsseldorf

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