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Untreueähnliche Delikte

  • Wolfgang Mitsch
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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

„Untreueähnlich“ ist eine Charaktereigenschaft von Vermögensdelikten, beidenen der Täter seinem Opfer nicht durch Eindringen in die Vermögenssphäre „von außen“ Schaden zufügt, sondern bei denen der Täter eine eigene vermögensnahe Position dazu ausnutzt, das Vermögen durch Aushöhlung „von innen“ zu schädigen.1 Der Täter der Untreue oder eines untreueähnlichen Delikts muß deshalb schon vor seiner Tat einen Standort „im Lager“ des betroffenen Vermögensinhabers haben, von dem aus er seinen Angriff auf das Vermögen durchführen kann, ohne die Außengrenzen der Vermögenssphäre — z.B. durch Gewahrsamsbruch (§ 242) — überwinden zu müssen.2

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Mitsch
    • 1
  1. 1.Juristische FakultätUniversität PotsdamPotsdamDeutschland

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