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Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland aus der Perspektive internationaler Forschung

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Zusammenfassung

Die gesetzliche Regelung der einzelnen Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland ist seit dem 1. Januar 1998 im wesentlichen Bestandteil des Sozialgesetzbuch III (SGB III) - Arbeitsförderung, ergänzt um einzelne Regelungen anderer Bücher des SGB. Darüber hinaus gelten für einige Eingriffe noch spezielle Anordnungen des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für Arbeit. Die einzelnen Maßnahmen sind innerhalb des SGB III weit verstreut und aufgeteilt nach den jeweiligen Leistungsempfängern, d.h. Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Trägern der Programme8.

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Literature

  1. 8.
    Eine detaillierte Diskussion dieser Maßnahmen findet sich in Fertig und Schmidt (2000).Google Scholar
  2. 9.
    Alle Daten entstammen der Sondernummer der Amtlichen Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit vom 31. Juli 1999: Daten zu den Eingliederunsgbilanzen 1998.Google Scholar
  3. 10.
    Diese Evidenz wird ebenfalls umfassend in den Übersichtsartikeln von Friedlander et al. (1997), Stanley et al. (1998), Heckman et al. (1999) und Schmidt (2000-US) aufbereitet.Google Scholar
  4. 11.
    Die durchschnittliche Ausbildungsrendite ist aus konzeptionellen Gründen äuβerst schwer zu schätzen, da in einem Querschnittsvergleich von Individuen mit hoher und niedriger Schulausbildung der tatsächliche Effekt der Ausbildung aufgrund einer Heterogenität in kognitiven Fähigkeiten überschätzt werden dürfte, aber unglücklicherweise in Längsschnittdaten das Vorliegen von Meβfehlern den entsprechenden Schätzern gegen die Null hin zu verzerren droht. Der augenblickliche Stand der Literatur geht davon aus, daβ sich in vielen Fällen diese beiden Quellen der Verzerrung in etwa gegenseitig aufheben, so daβ eine Rendite von um zehn Prozent realistisch erscheint (einen umfassenden Überblick gibt der Artikel von Card (1999)).Google Scholar
  5. 12.
    Eine ausführlichere Darstellung dieser Programme und der entsprechenden Evaluationsstudien bietet Schmidt (2000-US).Google Scholar
  6. 13.
    Die Teilnehmer konnten sich auch entgegen der Empfehlung für eine bestimmte Maβnahme, z.B. für Ausbildung im Klassenzimmer, für eine andere entsscheiden, beispielsweise die Akquisition praktischer Erfahrung in einer Arbeitsstelle.Google Scholar
  7. 14.
    In den USA ist es üblich und angesichts des Systems socializer Sicherung und wettbewersgeprägter Arbeitsmärkte auch sinnvoll, die Frage nach dem Vorliegen von Arbeitslosigkeit auf der Basis aktiver Suche durch die Individuen - anhand einer Befragung ermittelt - zu entscheiden, nicht aufgrund einer Registration in ein Arbeitslosenregister.Google Scholar
  8. 15.
    Eine frühe Quelle dieses Arguments ist Kaldor (1936), jüngere Abhandlungen sind Phelps (1994) und Snower (1994).Google Scholar
  9. 16.
    Die Thematik der Lohnsubventionen und der etwas umfassenderen Maßnahmen der sog. „Weifare Reform“wird u. a. in den Übersichtsartikeln von Katz (1998), Stanley et al. (1998), Blank et al. (1999), Dickert-Conlin und Holtz-Eakin (1999), Heckmal et al. (1999) und Schmidt (2000-US) ausführlich diskutiert. Für die deutsche Diskussion zur Lohnsubvention siehe Zimmermann et al. (1999), Bonin und Zimmermann (2001).Google Scholar
  10. 17.
    Einen Überblick über diese Entwicklungen geben Blank, Card und Robins (1999).Google Scholar
  11. 18.
    Einen hervorragenden Überblick gibt der Beitrag von Ellwood und Welty (1999).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  1. 1.Alfred-Weber-InstitutUniversität HeidelbergHeidelbergGermany
  2. 2.Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)BonnGermany

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