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Verbesserung der Lebensqualität nach ablativen Operationen im Gesichts-und Kieferbereich / Improvement of Life Quality Following Head and Neck Cancer Surgery

  • R. Schmelzeisen
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2001)

Zusammenfassung

Die Analyse des Patienten-Zentralregisters des Deutsch-Ö sterreichisch Schweizerischen Arbeitskreises für Tumoren im Kiefer-Gesichtsbereich (DÖ SAK) zeigt anhand von mehr als 7000 Patientendaten eine weitgehend konstant ungünstige Öberlebenszeit von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren trotz verschiedenartiger Therapiekonzepte. Eine aktuelle chirurgische Behandlung zielt auf eine Verbesserung der Lebensqualität ab. Dabei ist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Schluck-, Sprech- und Kaufunktion ebenso wichtig wie ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis. Bei ausgedehnten Tumoren und nach mikrochirurgischer Rekonstruktion weisen Tumoren im anterioren Mundboden deutlich schlechtere Sprachergebnisse auf als Tumorlokalisationen im seitlichen Mundbodenbereich. Bei Verwendung des Freiburger Sprachverständlichkeitstestes können nach mikrovaskulären Rekonstruktionen bis zum Umfang einer Hemiglossektomie Sprachergebnisse erreicht werden, die denen gesunder Probanden nahe kommen. Mit implantatgetragenem Zahnersatz wird bei Patienten mit mikrovaskulären Rekonstruktionen gegenüber einer altersgematchten Kontrollgruppe eine 50%ige Rehabilitation der Kaufunktion erreicht. Weitere Verbesserungen werden insbesondere durch den Einsatz von Tissue-engineering-Verfahren erwartet.

Schlüsselwörter

Öberlebensraten Kopf-Hals-Tumoren Tissue engineering Funktionelle Ergebnisse 

Summary

Data of more than 7000 patients of the DÖ SAK (German-Austrian-Swiss working group for cancer therapy in the head and neck) show unfavorable five-year survival rates in patients with head and neck cancer. Following extensive tumor resections and microvascular reconstructions, anterior floor of mouth tumors show significantly worse speech results compared to tumor locations in the lateral floor of mouth. Despite implant-born prosthetic solutions rehabilitation of chewing function in tumor patients reaches only 50% of an age-matched control group. Further improvements are expected from tissue engineering methods.

Keywords

Survival rate Speach function Swallowing function Tissue engineering 

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2001

Authors and Affiliations

  • R. Schmelzeisen
    • 1
  1. 1.Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und KieferheilkundeKlinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie/Plastische OperationenFreiburgDeutschland

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