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Nährstoffe, Nährstoffbedarf, Nährstoffquellen

  • Fritz Heepe
  • Maria Wigand

Zusammenfassung

Eine optimale Ernährung, Vorbedingung uneingeschränkter Verfügbarkeit sämtlicher vom Körper für den physiologischen Ablauf der Lebensvorgänge benötigten Stoffe und zugleich eine Voraussetzung zum vollen Funktionieren aller am Heilungsvorgang beteiligten Organe und Organsysteme, gehört zu den elementaren Bestandteilen jeder Therapie. Hauptfaktor der Ernährungsbehandlung ist die gezielte Variation der Zufuhr selektiver Nährstoffe bzw. der diese in geeigneter Form enthaltenden Lebensmittel. Die Kenntnis der therapeutisch relevanten Nährstoffe und ihres Vorkommens, des Nahrungsbedarfs und der Ernährungsweise des Menschen in gesunden Tagen bildet die Grundlage für die Kalkulation einer individuell maβgerechten Nährstoff- und Energieversorgung beim Kranken.

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Notes

  1. 1).
    Alle Angaben zur wünschenswerten Nährstoffzufuhr, sofern keine andere Quelle genannt (z. B. RDA [62]), in enger Anlehnung an die diesbezüglichen Referenzwerte für die NährstoffzufuhrD-A-CH [26].Google Scholar
  2. 2).
    Alle Angaben zum Nährstoffgehalt von Lebensmitteln überprüft an Hand der 6. Auflage des Tabellenwerks von SOUCI-FACHMANN-KRAUT [77], soweit dort vertreten. In Einzelfällen abweichende Werte beim Vorliegen neuerer Daten aus sonstiger aktueller Literatur.Google Scholar
  3. 1)Der.
    Anteil von Ballaststoffen tierischer Herkunft (Fascien, Sehnen, Schwarten u.ä.) ist dagegen nur gering und meist vernachlässigbar.Google Scholar
  4. 1).
    Gesamtfettgehalt und Fettsäurenspektrum der 41 wichtigsten Fischspecies des Nordatlantiks: [39].Google Scholar
  5. 1).
    Ein exogener Eisenbedarf besteht infolge der dem Neugeborenen von der Placenta als Hb-Eisen mitgegebenen Eisenmenge erst ab dem 4. MonatGoogle Scholar
  6. 2).
    Nichtmenstruierende Frauen, die nicht schwanger sind und nicht stillen: 10 mg/TagGoogle Scholar
  7. 3).
    Gilt in den ersten Monaten nach der Entbindung auch für nicht stillende FrauenGoogle Scholar
  8. 1).
    WHO-Empfehlung 1991: 15–30 Energie % (= ca. 16–33 g Fett/1000 kcal).Google Scholar
  9. 1)Verhältnis.
    der hochungesättigten (polyunsaturated) zu den gesättigten Fettsäuren (saturated fatty acids). Zur Charakterisierung optimaler Fettsäurenzusammensetzung eines Fettes ist der P/S-Quotient allein nur sehr begrenzt aussagefähig, da er den Polyensäureanteil nicht differenziert und den Monoensäureanteil gar nicht erfasst.Google Scholar
  10. 1).
    Vgl. Fußnote S.298.Google Scholar
  11. 1).
    Fructosegehalt in Form des Polyfructosans Inulin bleibt hier unberechnet, da für die meisten Menschen kaum ausnutzbar.Google Scholar
  12. 1).
    Empfehlungen für die Schweiz entsprechen dem WHO-Vorschlag von 1996.Google Scholar
  13. 1).
    Erwachsene mindestens 20 μg/kg Körpergewicht (Hohenheimer Konsensusgespräch 1999).Google Scholar
  14. 1).
    RDA 1989: 500 mg [62].Google Scholar
  15. 1).
    Nicht zu verwechseln mit „natriumarmen“ Lebensmitteln (bis 120 mg Na/100 g) s.o.Google Scholar
  16. 1).
    Kunstgerechte Gestaltung der *PKU-Diät• nur möglich an Hand einer umfassenden Aufstellung des Phenylalaningehalts aller Verzehrs-und handelsüblichen Nahrungsmittel (z.B. [11]).Google Scholar
  17. 1).
    mmol/mval-Umrechnung für pH 7,4 und 38 °C.Google Scholar
  18. 2).
    Den Charakter eines essentiellen Nährstoffs haben allein die o.g. verschiedenen Formen der Orthophosphorsäure (hier als Phosphat zusammengefasst), nicht jedoch der elementare Phosphor und seine zahlreichen Wasserstoff-, Schwefel-, Stickstoff-, Halogen-und Kohlenstoffverbindungen, wie es der meist benutzte verallgemeinernde Begriff „Phosphor“ („Phosphorus“) annehmen lassen könnte.Google Scholar
  19. 1).
    Zusätzlich medikamentös zwecks Rachitisprophylaxe.Google Scholar
  20. 2).
    RDA-Empfehlung [62]: 10 μg Vitamin D/Tag. Empfehlung des U.S. National Research Council 1997 [82]: Für 51–70-jährige 10 μg, für über 70-jährige 15 μg Vitamin D/Tag.Google Scholar
  21. 1).
    Heilbutt-und Thunfischleberöl als Rohprodukt für diätetische Verwendung ungeeignet.Google Scholar
  22. 2).
    RRR-α-Tocopherol = D-α-Tbcopherol.Google Scholar
  23. 1).
    Die bisher verfügbaren Analysen, insbesondere zur Differenzierung der Tocopherol-und Tocotrienolfraktionen, sind lückenhaft, alle darauf basierenden Äquivalentberechnungen deshalb vorerst nur als Annäherungswerte zu betrachten.Google Scholar
  24. 1).
    Analysenwerte der zahlreichen Untersucher z.T. noch sehr divergierend.Google Scholar
  25. 1).
    Zur Flüssigkeitsberechnung siehe S. 606.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Fritz Heepe
    • 1
  • Maria Wigand
    • 2
  1. 1.Universität MünsterMünster
  2. 2.Universitätsklinikum Essen 1974-1999Essen

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