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Einleitung zur Triade: Zeit, „integrationsorientierte Heterogenität“ sowie Dezisionismus

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Zusammenfassung

Seit der Antike hat sich die Menschheit mit einer für sie unvermeidlich-wesentlichen Frage beschäftigt. Sie lautet: „Was ist die Zeit?“ Die Antworten variieren bereits je nach den Theorien der Denker. Ungeachtet der unzähligen Versuche vieler Philosophen scheint die Menschheit noch nicht in der Lage zu sein, eine universal gültige Antwort auf diese kurze und substanzvolle Frage zu geben.

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Notes

  1. 1.
    Vgl. Endô, „Shimin-shakai“ ron-global na tekiyou no kanousei to mondai“ (Bemerkungen zur „Civil Society“-Ihre globale Anwendbarkeit und Probleme“, in: “Kokusai-mondai “, 2000, S. 2–16.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Endô(FN 1), S. 16.Google Scholar
  3. 3.
    Endô(FN 1), S. 12.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Schmitt, „Verfassungslehre“, Berlin, 1993 (8. Auflage), S. 227.Google Scholar
  5. 5.
    Schmitt (FN 4), S. 228.Google Scholar
  6. 6.
    Schmitt (FN 4), S. 231.Google Scholar
  7. 7.
    Schmitt (FN 4), S. 233.Google Scholar
  8. 8.
    Schmitt (FN 4), S. 234.Google Scholar
  9. 9.
    Isensee, „Die alte Frage nach der Rechtfertigung des Staates“, in: JZ 6/1999, S. 266.Google Scholar
  10. 10.
    Heller. „Politische Demokratie und soziale Homogenität“, in: Gesammelte Schriften, Leiden. 1971, S. 425.Google Scholar
  11. 11.
    Heller (FN 10), S. 427.Google Scholar
  12. 12.
    Heller (FN 10), S. 428.Google Scholar
  13. 13.
    In diesem Sinne ist die vorliegende Definition des Begriffs „Integration“ umfassender als die Definition anderer Autoren wie von Bogdandy, die sich offenbar hauptsächlich an das sozial-psychologische Homogenitätsverständnis Hellers anlehnt. Vgl. Bogdandy, „Zweierlei Verfassungsrecht, Europäisierung als Gefährdung des gesellschaftlichen Grundkonsenses? “, in: “Der Staat“, 39. Bd., 2000, Heft 2, S. 164.Google Scholar
  14. 14.
    Heller (FN 10), S. 427.Google Scholar
  15. 15.
    Schmitt (FN 4), S.232 ff.Google Scholar
  16. 16.
    Simmel, „Soziologie, Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung“, Frankfurt am Main, 1992, S. 98 ff.Google Scholar
  17. 17.
  18. 18.
    Simmel (FN 16), S. 100.Google Scholar
  19. 19.
    Simmel (FN 16), S. 45.Google Scholar
  20. 20.
  21. 21.
    Simmel (FN 16), S. 99.Google Scholar
  22. 22.
    Simmel (FN 16), S. 100.Google Scholar
  23. 23.
    Siehe FN 9.Google Scholar
  24. 24.
    Zur Universalität der Menschenrechte siehe z. B. Kühnhardt, „Die Universalität der Menschenrechte“, Bonn, 1987. Anhand der geschichtlichen Entwicklung der Menschenrechtstheorien hat der Verfasser im folgenden Beitrag versucht, die „integrationsorientierte Heterogenität“ induktiv zu beweisen: Harada, „Doku ni okeru jinken-rion no seisei to hatten (Die Genesis und geschichtliche Entwicklung der Menschenrechtstheorien in Deutschland)“, in: Gaimushô-chousageppou 1-4, 1999 (in japanischer Fassung).Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Smend, „Integrationslehre“, in: Verfassungsrechtliche Aufsätze, Berlin, 1994, S. 478 ff.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Smend, „Verfassung und Verfassungsrecht“, in: Verfassungsrechtliche Aufsätze, Berlin, 1994, S. 260 ff.Google Scholar
  27. 27.
    Smend (FN 26), S. 130.Google Scholar
  28. 28.
    Smend. „Integration“, in: Verfassungsrechtliche Aufsätze, Berlin, 1994, S. 483.Google Scholar
  29. 29.
    Schmitt, „Der Begriff des Politischen“, 3. Auflage der Ausgabe von 1963, Berlin, 1991, S. 26 ff.Google Scholar
  30. 30.
    Schmitt (FN 29), S. 29.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Schmitt (FN 29), S. 33.Google Scholar
  32. 32.
    Schmitt, „Politische Theologie, Vier Kapitel zur Lehre von der Souveränität“, 2. Auflage, München und Leipzig, 1934, S. 11.Google Scholar
  33. 33.
    Schmitt (FN 32), S. 22.Google Scholar
  34. 34.
    Derrida, „Politik der Freundschaft“ (übersetzt von Stefan Lorenzer), Frankfurt am Main, 2000.Google Scholar
  35. 35.
    Derrida (FN 34), S. 127. Siehe FN 27.Google Scholar
  36. 36.
    Derrida (FN 34), S. 128.Google Scholar
  37. 37.
  38. 38.
    Vgl. Derrida (FN 34), S. 127.Google Scholar
  39. 39.
    Derrida (FN 34), S. 130.Google Scholar
  40. 40.
    Derrida (FN 34), S. 316.Google Scholar
  41. 41.
    Derrida, „Gesetzeskraft, der „mystische Grund der Autorität““ (übersetzt von Alexander Gracia Düttmann), Frankfurt am Main, 1996, S. 49–50.Google Scholar
  42. 42.
    Luhmann, „Rechtssoziologie“, 3. Auflage, Opladen, 1987, S. 31.Google Scholar
  43. 43.
  44. 44.
    Es könnte hingegen behauptet werden, daß eine Auswahl eines bestimmten Landes als Forschungsgegenstand dieses Aufsatzes aufgrund der durch die Heterogenität bedingten Unentscheidbarkeit der Welt widersprüchlich wäre. Um diesem Einwand zu widersprechen, versucht der Autor, wie im nächsten Absatz gezeigt, sich vielmehr auf ein Land, dessen Geschichte weitgehend durch die Unentscheidbarkeit geprägt ist, zu konzentrieren.Google Scholar
  45. 45.
    Hijiya-Kirschnereit, „Leuchtet Japan? Einführende Gedanken zu einer proklamierten Zeitenwende“, in: Hijiya-Kirschnereit (Hrsg.), “Überwindung der Moderne? Japan am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts”, Frankfurt am Main, 1996, S. 7 ff.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Mishima, „Die Schmerzen der Modernisierung als Auslöser kultureller Selbstbehauptung-Zur geistigen Auseinandersetzung Japans mit dem „Westen“, in: Hijiya-Kirschnereit (Hrsg.), a. a. O., S. 110–111; Yonetani, „Sekaishi no tetsugaku“ no kiketsu (Konse”uenz der „Philosophie der Weltgeschichte“)“, in: Gendai-shisô, Vol. 23-01, 1995, S. 216.Google Scholar
  47. 47.
    Suzuki, „Tôyô-bunka no kontei ni arumono (Die Grundlage der östlichen Kultur)“, in: Ueda (hrsg.), „Tôyô-teki na mikata (Östliche Perspektive)“, neue Auflage, Tokio, 1997, S. 12.Google Scholar
  48. 48.
    Suzuki, „Tôyô-teki na mikata (Östliche Perspektive)“, in: Ueda (Hrsg.), a. a. O., S. 20.Google Scholar
  49. 49.
    Suzuki, „Tôyô-bunka no kontei ni arumono (Die Grundlage der östlichen Kultur)“, in: Ueda (Hrsg.), a. a. O., S. 12 ff.Google Scholar
  50. 50.
    Hiraishi, „Nihon-seiji shisou-shi (Die Geschichte der politischen Ideen in Japan)“, Tokio, 1997, S. 53–54.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  1. 1.Referent der Zentralabteilung des Außenministeriums JapansTokioJapan

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