Laparoskopische Exzision als Standard in der Behandlung der chronischen Urachusfistel

  • M. P. Patrzyk
  • J. Bernhardt
  • K. Ludwig
  • C. D. Heidecke
  • L. Wilhelm
Conference paper
Part of the Deutsche Gesellschaft für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 2002)

Zusammenfassung

Hintergrund: Rezidivierende Entzündungen im Nabelbereich infolge einer persistierenden Urachusfistel sind verhältnismäßig selten. Oft resultiert aber bei inkonsequenter chirurgischer Therapie bei den meist jungen Menschen ein langer und komplizierter Heilungsverlauf mit unbefridigendem kosmetischem Ergebnis. Methode: Wir berichten über 4 Patienten mit rezidivierenden Nabelinfektionen aufgrund einer persistierenden Urachusfistel, die wir zwischen 1997 und 2001 operierten. 2 Patienten waren auswärts bereits ein Mal voroperiert, bei einem Patienten führten wir eine Fistulographie durch. Die operative Therapie erfolgte ausschließlich in Form der laparoskopischen Exzision des Urachus unter Nutzung von 3 Trokaren, wobei der infizierte Nabel nicht tangiert wurde. Ergebnisse: Bei allen 4 Patienten heilte die Nabelwunde innnerhalb einiger Tage ohne Komplikationen. Bis jetzt wurden keine Rezidive der Nabelinfektionen festgestellt. Schlußfolgerung: Das laparoskopische Vorgehen erscheint als Mittel der Wahl bei der Behandlung der rezidivierenden Urachusfistel.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • M. P. Patrzyk
    • 1
  • J. Bernhardt
    • 1
  • K. Ludwig
    • 2
  • C. D. Heidecke
    • 1
  • L. Wilhelm
    • 1
  1. 1.Abteilung für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Klinik und Poliklinik für ChirurgieE.-M.-Arndt-Universität GreifswaldGreifswaldGermany
  2. 2.Klinik für ChirurgieKlinikum Rostock-SüdstadtRostockGermany

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