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Makrolide und Ascomycine: Neue antientzündliche Therapieoptionen

  • Klaus Wolff
Conference paper
Part of the Fortschritte der praktischen Dermatologie und Venerologie book series (DERMATOLOGIE, volume 18)

Zusammenfassung

Die dermatopharmakologische Forschung hat in den letzten Jahren in beispielhafter Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und universitärer Dermatologie neue antientzündliche Therapeutika entwickelt, die geeignet sind, die Behandlung T-Zell-mediierter entzündlicher Hautkrankheiten zu revolutionieren. Diese neue Ära wurde vor mehr als zehn Jahren durch die Einführung von Cyclosporin A (CsA) als systemische Therapie bei Psoriasis und atopischer Dermatitis eingeleitet. Der systemische Einsatz von CsA und des später aus der Transplantationsmedizin übernommenen Makrolids Tacrolimus bei an sich benignen Hauterkrankungen ist jedoch durch die bei Langzeitgabe zu erwartenden Nebenwirkungen limitiert [16,21]. Es lag nahe, topisch einzusetzende CsA-Präparationen zu entwickeln, die jedoch aufgrund der eingeschränkten Penetrationsfähigkeit des Moleküls in der Haut keine Wirksamkeit zeigten [6]. Dem gegenüber stehen nun lokal wirksame galenische Präparationen von Calcineurininhibitoren zur Verfügung, die an Tausenden von Patienten mit atopischer Dermatitis auf ihre therapeutische Wirksamkeit überprüft worden sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Klaus Wolff

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