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Relativistische Formulierung der Elektrodynamik

  • Matthias Bartelmann
  • Björn Feuerbacher
  • Timm Krüger
  • Dieter Lüst
  • Anton Rebhan
  • Andreas Wipf
Chapter

Kapitelvorwort

Warum und wie sind elektrische und magnetische Felder für gegeneinander bewegte Beobachter zu transformieren?

Wie kann man die Maxwell-Gleichungen gleich für beliebige Inertialsysteme anschreiben?

Was passiert mit dem elektrischen Feld einer Punktladung, wenn diese plötzlich beschleunigt wird?

Wie sähe Licht aus, wenn man ihm mit Lichtgeschwindigkeit nachlaufen könnte?

Welche Materialgleichungen haben bewegte Medien?

Schon vor der Formulierung der speziellen Relativitätstheorie durch Einstein hatten Lorentz und Poincaré das Transformationsverhalten elektromagnetischer Felder unter einem Wechsel des Inertialsystems herausgefunden und waren dabei auf die Effekte der Lorentz‐Kontraktion und sogar der Zeitdilatation gestoßen. Einsteins spezielle Relativitätstheorie und insbesondere der „Viererformalismus“ des Minkowski‐Raumes, in dem das Newton’sche Konzept der absoluten Zeit aufgegeben wird, erlaubt es, die Maxwell‐Gleichungen in eine elegante und auch praktische Lorentz‐kovariante Form zu bringen, in der elektrische und magnetische Felder endgültig vereinheitlicht werden.

Supplementary material

Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  • Matthias Bartelmann
    • 1
  • Björn Feuerbacher
    • 5
  • Timm Krüger
    • 6
  • Dieter Lüst
    • 2
  • Anton Rebhan
    • 4
  • Andreas Wipf
    • 3
  1. 1.Institut für Theoretische AstrophysikUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland
  2. 2.Department für PhysikLudwig-Maximilians Universität MünchenMünchenDeutschland
  3. 3.Theoretisch-Physikalisches-InstitutFriedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland
  4. 4.Institut für Theoretische PhysikTechnische Universität WienWienÖsterreich
  5. 5.HeidenheimDeutschland
  6. 6.School of EngineeringUniversity of EdinburghEdinburghGroßbritannien

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