Transformation durch praxisorientierte Forschung in der Bankenindustrie – Eine Zwischenbilanz von zehn Jahren CC Sourcing

Chapter
Part of the Business Engineering book series (BE)

Zusammenfassung

Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Unternehmenspraxis gilt als Kernelement einer nachhaltigen Standortpolitik. So bemerkt beispielsweise die Deutsche Bundesregierung, dass „Die Technologie- und Innovationspolitik der Bundesregierung […] darauf ab[zielt], Wissenschaft und Wirtschaft besser miteinander zu verzahnen. Damit schneller marktfähige Produkte entstehen.“ (Bundesregierung 2013). Diese Zielsetzung illustriert zwar die grundsätzliche Notwendigkeit eines funktionierenden Austausches zwischen Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Weniger klar ist jedoch die Frage nach den konkreten, zur ‚Verzahnung‘ eingesetzten Organisationsformen. Neben der Förderung durch öffentlich finanzierte gemeinsame Forschungsprojekte, besteht die Möglichkeit zur direkten Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Nicht selten ist jedoch die gemeinsame Zielsetzung, wie etwa der Entwicklung marktfähiger Produkte, nicht vorhanden. Gerade in jüngster Vergangenheit hat sich mit der Diskussion des Begriffspaares von ‚Rigor‘ und ‚Relevance‘ eine Lücke in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis gezeigt (Österle et al. 2010).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für WirtschaftsinformatikUniversität LeipzigLeipzigDeutschland
  2. 2.Business Engineering Institute St. GallenSt. Gallenschweiz

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