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Rindergalle-Traubenzucker-Dauerinfusion als Therapie beim parenchymatösen Ikterus

  • H. Nabs
  • F. Hartwig
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 60)

Zusammenfassung

Nachdem 1931. von Fuzita gezeigt war, daß bei Hexosezufuhr bei gleichzeitiger Anwendung von Gallensäuren verstärkte Glykogenbildung in der Kaninchenleber auftritt, wurde von anderen japanischen Autoren (Imai, Itiro, Ishihaba, Kimura, Migazi, Shintaka, Sitgigama, Nishioka, Soiti, Mizuta, Nobuo, Ikegami, Maeda, Kenzi, Watanabe, Kaichiro, Okashi, Kaname Tateishi, Chikara, Kobayashi, Kikuo) unter verschiedenen Bedingungen u. a. auch an der Ratte die Bedeutung der Gallensäuren für die Glykogenie der Leber erwiesen. Da bei Leberparenchymschäden eine Verminderung von Gallensäuren im Duodenalsaft besteht, liegt es nahe, Lebererkrankungen, die mit diffusen Parenchymschäden einhergehen, durch fortlaufende Gaben von Traubenzucker zugleich mit Rindergalle zu behandeln. Zu diesem Zweck wurden zu 1000 ccm physiologischer Kochsalzlösung 80 ccm 60 Minuten lang bei 70° pasteurisierte Rindergalle, 50 g Traubenzucker und 2 g Kochsalz zugesetzt und durch eine Duodenalsonde tropfenweise innerhalb 24 Stunden verabfolgt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • H. Nabs
    • 1
  • F. Hartwig
    • 1
  1. 1.Frankfurt am MainDeutschland

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