Untersuchungen zur funktionellen Pathologie und Therapie großer intestinaler Blutungen

  • E. Wollheim
  • K. W. Schneider
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 60)

Zusammenfassung

Welches Ausmaß der Blutverlust bei großen intestinalen Blutungen hat und ob eine solche Blutung fortbesteht oder sistiert, läßt sich nur durch die direkte Bestimmung der aktiven Blutmenge erkennen. Hierauf wiesen bereits 1938 Bennett, Dow, Lander und Samson Wright hin. Seit 1951 untersuchten wir systematisch bei allen großen Blutungen fortlaufend, oft im Abstand von 1 bis 3 Stunden, Hämoglobin, Erythrocyten, Hämatokrit und Reticulocyten. Gleichzeitig wurden so häufig, wie aus methodischen Gründen möglich, Bestimmungen der aktiven Blutmenge (Methode Evans blue, mit der an unserer Klinik geübten Modifikation von Degkwitz, J. und R. Zissler) durchgeführt. Arterieller Blutdruck und venöser Druck wurden ebenfalls fortlaufend kontrolliert. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Eiweißgehalt sowie den Eiweißfraktionen des Plasmas und der Höhe des Rest-N gewidmet (Methoden: Refraktometric, kjeldahlometrische Bestimmung des Albumins und des Rest-N). Ferner wurde bei allen schwereren Anämien der Eisengehalt des Serums kontrolliert. Bei einer kleineren Gruppe von Patienten wurden auch Stickstoffbilanzen gemacht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • E. Wollheim
    • 1
  • K. W. Schneider
    • 1
  1. 1.Medizinischen UniversitätsklinikWürzburgDeutschland

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