Mikrokinematographische Untersuchungen an lebenden Muskelfasern während Ultraschall- und Wärmeapplikationen

  • W. Schmitz
  • U. Gessler
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 58)

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu normaler äußerlicher Wärmeapplikation erwärmt die Diathermie und der Ultraschall ein biologisches Gewebe „von innen heraus". Die entstehende Wärme wird dann größtenteils durch das strömende Blut und die Wärmeleitung auf das nicht bestrahlte Gewebe verteilt, so daß die bei diesen Therapien auftretende gemessene mittlere Temperatur nur verhältnismäßig gering ist. Eine unmittelbare Messung der Temperatur am Entstehungsort selbst ist aus physikalischen Gründen unmöglich, so daß bisher noch keine Klarheit bestehtüber die tatsächliche örtlich mögliche Temperaturüberhöhung. Rechnungen von Krasny-Ergen, Schaefer und Schwan u. a. versuchen, für das Hochfrequenzfeld zu beweisen, daß es sich nur um geringfügige Unterschiede handeln könne, wenn man zu mikroskopischen Dimensionen übergeht. Pohlman hat eine ähnliche Betrachtung für den Ultraschall unter Berücksichtigung des Blutkreislaufs angegeben. Diesen Berechnungen liegen jedoch stark vereinfachende Annahmen über die Wärmeleitfähigkeit und die Wärmeübergangszahlen zugrunde, deren genauere Kenntnis für stark inhomogene Zell- und Eiweißstrukturen noch nicht vorliegen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • W. Schmitz
    • 1
  • U. Gessler
    • 1
  1. 1.Röntgenforschungsinstitut der Universität BonnDeutschland

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