Die Bedeutung der Hypertrophie der Gebärmutter bei unregelmäßigen Genitalblutungen

  • J. László
  • G. Györy
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie book series (VERH.GYNÄKOLOG., volume 35)

Zusammenfassung

Es ist eine alte gynäkologische Erfahrung, daß bei unregelmäßigen „kleineren“ und sogar in gewissen Fällen „schweren“ Blutungen weder Geschwülste noch Adenomyosen im Uterus aufzutreffen sind und häufig auch eine Entzündung fehlt. Dagegen findet man einen gleichmäßig vergrößerten, hypertrophisierten Uterus. In diesen Fällen ist die Gebärmutter von solider, fleischartiger Konsistenz und seine Wanddicke beträgt 3–4 cm statt der Normaldicke von 1,1–5 cm. An der Schnittfläche heben sieh aus seiner Substanz dicke Gefäße hervor. Die Veränderung hat eine umfangreiche Literatur; sie wird unter verschiedenen Namen — als Myometriumhypertrophie, hypertrophischer Uterus, Fibrosis uteri, chronische Metritis, chronische Subinvolution — beschrieben, ohne daß die Untersucher sich auch nur darüber einig geworden wären, ob die Vergrößerung des Organs auf die Vermehrung der glatten Muskulatur oder des Bindegewebes beruht und ob den histologisch nachweisbaren Gefäßveränderungen oder Entzündungen und den nur selten nachweisbaren hormonalen Einflüssen pathogenetische Bedeutung zukommt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • J. László
    • 1
  • G. Györy
    • 1
  1. 1.BudapestHungary

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