Zahnräder, deren Wellen sich kreuzen: Schraubräder

  • Hermann Trier
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 125)

Zusammenfassung

Kreist eine zur Drehachse I windschiefe Gerade, die Erzeugende, um diese Achse, dann entsteht ein Umdrehungshyperboloid 1. Diese Erzeugende kann zugleich auch die Erzeugende eines Hyperboloids 2 sein, dessen Achse II windschief zur Achse I steht. Diese beiden Hyperboloide kön - nen als Grundformen für zwei Zahnräder dienen, deren Flankenlinien gerade und in Richtung der Erzeugenden verlaufen. Senkrecht zur Flanken. linie, d. h. zur Erzeugenden tritt nur Abwälzen, in Richtung der Flankenlinien stets Gleiten ein. Die Hyperboloide stellen die allgemeinste Grundform aller Zahnräder vor ; verläuft die Erzeugende parallel zur Achse, dann entstehen Zylinder (Stirnräder), schneidet die Erzeugende die Achse, dann entstehen Kegel (Kegelräder), bei windschiefer Lage der Erzeugenden aber stets Schraubtriebe. Weil die Verzahnung der Hyperboloide nur näherungsweise richtig ausgeführt werden kann, umgeht man Hyperboloidgetriebe entweder durch Kegelräder und Einbau einer Zwischenwelle oder ersetzt die Hyperboloide im Kehlkreis durch zylindrische Schraubräder und Schneckengetriebe, sonst durch kegelige Schraubräder (Abb. 84)1.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1.
    s. Schrifttum [1] II S. 59 u. [5] S. 752.Google Scholar
  2. 2.
    Näheres [1] II, S. 66, 81ff.Google Scholar
  3. 1.
    Näheres [1] II, S. 97. Dort weitere Quellenangaben.Google Scholar
  4. 2.
    Näheres [1] II, S. 86/87.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • Hermann Trier
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

Personalised recommendations