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Betriebsschwierigkeiten in Kläranlagen, Maßnahmen zur Beseitigung

  • W. Husmann

Zusammenfassung

Die Betriebsschwierigkeiten, die sich bei den einfachen Rechenanlagen ergeben können, sind im allgemeinen nicht derart, daß der Betrieb der gesamten Kläranlage dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Ist die Zuleitung der Kläranlage nur kurz, dann besteht das Rechengut je nach Stabweite bei geschlossenen Kanälen in der Hauptsache aus Lumpen und groben Papierfetzen, d. h. aus Stoffen, die den Rechen häufig verstopfen. In solchen Fällen muß der Rechen am Tage mehrere Male gesäubert werden. Man sollte es auf alle Fälle vermeiden, daß sich der Rechen soweit zusetzt, daß schon bei Trockenwetter der Umlauf oder Überlauf in Tätigkeit tritt, weil dann leicht gröbere Stoffe in den Sandfang, in die Absetzanlage oder in die Vorflut gelangen, die hier zu erheblichen Schwierigkeiten führen können. Außerdem wird dann die Wassergeschwindigkeit vor dem Rechen durch Rückstau soweit herabgesetzt, daß sich u. U. Sand und grobe Schlammstoffe in den Kanälen ablagern. Ist als Zulaufkanal zur Kläranlage ein offenes Gerinne vorhanden, dann wird gern von den Anliegern aller Unrat in den Abwassergraben geworfen und die Rechenrückstände können recht sperriger Natur sein. Besonders unangenehm ist es, wenn im Rechengut alte Blechbüchsen usw. vorhanden sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • W. Husmann
    • 1
  1. 1.Emschergenossenschaft und des LippeverbandesDeutschland

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