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Scheinbare Ausnahmen von der Mendel’schen Spaltungsregel für Bastarde

  • Carl E. Correns

Zusammenfassung

Ein Bastard „spaltet“ nach der Mendel’schen Regell), wenn seine Keimzellen von den zwei Anlagen für ein Merkmalspaar (A, a, durch die sich die Elternsippen unterscheiden) und die bei der Bastardbefruchtung zusammenkamen, nur je eine enthalten, und zwar die Hälfte (50 pCt. der Gesammtzahl) die eine (A), die Hälfte (50 pCt.) die andere (a), gleichgültig, ob es männliche oder weibliche Keimzellen sind. Es bleibt sich auch gleich, ob das eine Merkmal über das andere dominirt (Pisum-Typus) oder nicht (Zea-Typus). Solche Anlagenpaare habe ich schizogon genannt. Der rothblühende Bastard zwischen einer rothblühenden und einer weissblühenden Erbse bringt also zweierlei Pollenkörner und zweierlei Eizellen hervor, 50 pCt. mit der Anlage für das dominirende Merkmal, rothe Blüthen, und 50 pCt. mit der Anlage für das recessive Merkmal, weisse Blüthen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • Carl E. Correns

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