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Arbeitsgangverschiebung — Lokale Springer

  • Maria Decker
Chapter
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Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 7)

Zusammenfassung

Kapitel 2 befaßte sich mit dem Bandabgleich, also der gleichmäßigen Belastung aller Stationen mit Arbeitsinhalten. Dabei wurde deutlich, daß bei diesem Planungsschritt bei der Variantenfertigung große Schwierigkeiten zu bewältigen sind, da zum Zeitpunkt des Bandabgleichs die tatsächliche Kapazitätsnachfrage noch nicht bekannt ist. Das Unternehmen sollte deswegen Instrumente besitzen, die eine kurzfristige Anpassung an die jeweilige Situation (bei verbesserter Informationslage, da auf der kurzfristigen Planungsstufe die konkreten Auftragsmengen bekannt sind) im Hinblick auf eine gleichmäßige Bandauslastung erlauben. Zwar führt das im zweiten Kapitel diskutierte Verfahren von Link aufgrund der Unabhängigkeit von einer konkreten Auftragsmenge bereits zu einer geglätteten Kapazitätsbelastung, jedoch können durch eine Häufung “ungünstiger Varianten”, d.h. solcher Varianten, bei denen keine vollständig ausgeglichene Belastung der Stationen erzielt wurde, dennoch Arbeitsinhalte in deutlich unterschiedlicher Höhe den Stationen zugewiesen worden sein, was eine nachträgliche lokale Optimierung sinnvoll macht.

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Literatur

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    Vgl. McClain/Ostolaza/Thomas[1989], die von einem Praxisfall berichten, bei dem Arbeitsgänge einer Station von einer benachbarten Station miterledigt werden können.Google Scholar
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    Die Verkürzung einzelner Arbeitsgänge durch technologische Maßnahmen, wie z.B. dem Einsatz schnellerer Maschinen, wird hier nicht berücksichtigt, sondern davon ausgegangen, daß die schnellstmögliche Technologie — soweit verfügbar -genutzt wird.Google Scholar
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    Diese Vorgehensweise ist allerdings insofern problematisch, als “Fehlbestände” u.a. manchmal sinnvoll sein können, wenn dadurch der Ausgleich bei anderen Aufträgen wesentlich erleichtert wird.Google Scholar
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    Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich um eine Relaxation. Tatsächlich müßte die Fertigung eines Auftrags an einer Station in einzelne Arbeitsgänge aufgespalten werden. Für die numerischen Ergebnisse ist dies jedoch unerheblich.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Maria Decker
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und UnternehmensforschungUniversität MannheimMannheimDeutschland

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