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Die Pufferplanung

  • Maria Decker
Chapter
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Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 7)

Zusammenfassung

In der Literatur werden Puffer hauptsächlich aus zwei Gründen eingerichtet: Man will sich mit ihrer Hilfe gegen Schwankungen im Kapazitätsangebot (“Machine Breakdowns”) und gegen Unregelmäßigkeiten in der Kapazitätsnachfrage (“Blocking”) absichern. Häufig faßt man die Fertigung dabei als Warteschlangennetzwerk auf und untersucht die Pufferproblematik mit Ansätzen aus der Warteschlangentheorie. Aber auch Simulation, LP-Methoden oder sonstige analytische Verfahren finden Verwendung. Dabei ist weiterhin zu unterscheiden in Modelle mit begrenzter und beliebiger Puffergröße. In der folgenden Übersicht sollen die wichtigsten Literaturstellen bezüglich der Pufferplanung anhand dieser Merkmale klassifiziert werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann hierbei jedoch aufgrund der Vielzahl der bisher erschienenen Artikel nicht erhoben werden.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. auch die “Drum-Buffer-Ropes” bei Schragenheim/Ronen[1990]. Dort werden zeitliche Puffer eingeplant, um sich gegen Ausfälle, mangelnde Materialverfügbarkeit, etc. zu schützen.Google Scholar
  2. 2.
    Sarker[1984], S.230: Little research has been undertaken on the use of buffer stocks in mixed and multimodel lines.Google Scholar
  3. 3.
    Sawik[1988] berücksichtigt lediglich die vorhandene Pufferkapazität bei der Reihenfolgebildung in mehrstufiger Produktion.Google Scholar
  4. 4.
    vgl. die Diskussion der Zielfunktion “Überhangsminimierung” in Kapitel 3.3Google Scholar
  5. 5.
    Dieser Aspekt wird jedoch nicht weiter verfolgt.Google Scholar
  6. 6.
    Bei “Lenkkosten” handelt es sich um Kostenparameter, die bei schlecht strukturierten und analytisch kaum zugänglichen Problemen als Ersatzgrößen für die tatsächlichen (nicht exakt berechenbaren) Kosten eingesetzt werden, um die zu treffenden Entscheidungen in der gewünschten Art und Weise beeinflussen zu können. Man vergleiche hierzu auch Schneeweiß[1992], Abschnitt 3.4.Google Scholar
  7. 7.
    vgl. hierzu auch Kapitel 8Google Scholar
  8. 8.
    Zur allgemeinen Vorgehensweise vergleiche man noch einmal die Abbildung 3.6 am Ende von Abschnitt 3.6.2.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. auch Robinson/McClain/Thomas[1989], die den Tradeoff zwischen Puffergröße und -anzahl im Hinblick auf Minimierung der Bestände in der Produktion und der Maximierung des Ausstosses untersuchen. (Allerdings handelt es sich hierbei um Puffer, welche die Nacharbeit bei Qualitätsproblemen ermöglichen sollen.)Google Scholar
  10. 10.
    In der Literatur wird dies mit fixed-rate bzw. variabel-rate launching (vgl. z.B. Wild[1971], S.156, Wester/Kilbridge[1962]) bezeichnet.Google Scholar
  11. 11.
    Diese Bedingung besagt nicht, daß die Folgeaufträge zum Zeitpunkt der Ein-lastung des ersten Auftrags bereits physisch im Puffer vorliegen müssen. Sie haben aber dort bis zu ihrer geplanten Fertigung einzutreffen.Google Scholar
  12. 12.
    vgl. Kapitel 3Google Scholar
  13. 13.
    Eine Untersuchung darüber, inwiefern sich die getroffenen Aussagen bei Variation von c verändern, wäre eine interessante und noch zu leistende Ergänzung der vorliegenden Abhandlung.Google Scholar
  14. 14.
    Wagner/Whitin[1958]Google Scholar
  15. 15.
    Die tatsächliche Bestimmung der Pufferkosten ist eher eine Aufgabe der Kostenrechnung.Google Scholar
  16. 16.
    vgl. die entsprechenden Definitionen in Kapitel 3Google Scholar
  17. 17.
    Der Einsatz eines DP’s zur Lösung der Pufferproblematik ist insbesondere bei Modellen, die Maschinenausfälle u.a. berücksichtigen, nichts Neues, vgl. etwa Jensen/Pakath/Wilson[1991].Google Scholar
  18. 18.
    vgl. Abschnitt 4.2Google Scholar
  19. 19.
    z.B. Schneeweiß[1987], S.232ff und Tempelmeier[1988], S.53ffGoogle Scholar
  20. 20.
    Es wird implizit angenommen, daß Überhänge und Pufferkosten durch eine geeignete Umrechnung gleichartige Größen darstellen.Google Scholar
  21. 21.
    Zu den Charakteristika der numerischen Untersuchungen vergleiche man in Kapitel 3 die Abschnitte 3.6.1 und 3.6.2.Google Scholar
  22. 22.
    Eigentlich wären bei Pufferkosten von 0 Einheiten noch mehr Puffer zu erwarten, daß diese dennoch nicht eingerichtet werden, liegt an dem Optimalitätsverlust durch den Übergang auf ein TSP-Problem. Hierdurch wird nicht in jedem Fall die bestmöglichste Überhangslösung bestimmt. Bei nur geringen Unterschieden in den Überhängen bei einzelnen und zusammengefaßten Stationen können sich daher leichte Verzerrungen ergeben.Google Scholar
  23. 23.
    Man vgl. hierzu auch die Grafiken 101 und 102 in Tempelmeier[1988], S.162f.Google Scholar
  24. 24.
    Bei Verwendung des Savings-Algorithmus in der Lagerhaltung wird nicht mit einem solchen α gearbeitet, sondern man hat Bestellkosten, die mit den eingesparten Lagerkosten verglichen werden.Google Scholar
  25. 25.
    vgl. Schneeweiß[1981], S.60Google Scholar
  26. 26.
    vgl. Abschnitt 4.3Google Scholar
  27. 27.
    vgl. die Definition des Distanzmaßes in Kapitel 3Google Scholar
  28. 28.
    Man verwechsle den Auftrag Nr. i nicht mit dem i-ten Auftrag der Reihenfolge!Google Scholar
  29. 29.
    Die fettgedruckten Kürzel geben die Bezeichnungen der Verfahren in den folgenden Tabellen an.Google Scholar
  30. 30.
    Die Werte der Paketlösungen und bei beliebiger Umstellung wurden den Tabellen 4.42–44 und 4.48–50 entnommen.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Maria Decker
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und UnternehmensforschungUniversität MannheimMannheimDeutschland

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