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Der Bandabgleich

  • Maria Decker
Chapter
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Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 7)

Zusammenfassung

Jedes zu fertigende Produkt besteht aus einer Vielzahl von Arbeitsgängen, die an bestimmten Stationen auszuführen sind. Die Zuordnung solcher Arbeitsinhalte zu den einzelnen Stationen ist Gegenstand dieses Kapitels. Die hier getroffenen Entscheidungen sollten mittelfristig stabil bleiben, da ein häufiger Wechsel der Zuordnungen auch Werkzeug- und Personalwechsel an den Stationen nach sich zieht, was zu erhöhter Unruhe und Störungen im Fertigungsablauf führt.

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Literatur

  1. 1.
    vgl. auch Kapitel 5Google Scholar
  2. 2.
    Die zweite häufig in der Praxis anzutreffende Methode, die Austaktung der größten Variante, was zu hohen Leerzeiten bei weniger zeitintensiven Varianten führt, wird wegen der offensichtlichen Nachteile nicht weiter diskutiert.Google Scholar
  3. 3.
    Übersichten über solche Methoden bieten z.B. Baybars[1986] für exakte Verfahren und Talbot/Patterson/Gehrlein[1986] für Heuristiken, sowie Zäpfel[1989b], vgl. dort insbesondere S .202.Google Scholar
  4. 4.
    Der Austaktung liegen die weiter unten angegebenen Vorranggraphen in Abb. 2.1 zugrunde.Google Scholar
  5. 5.
    Widersprüchliche Vorrangbeziehungen sind technologisch unwahrscheinlich, da Varianten i.d.R. entweder durch Wegfall von Optionen oder durch quantitative Unterschiede im Zeitbedarf entstehen, wovon jedoch die Vorrangsfolgen nicht berührt werden. Tritt der Fall inkonsistenter Vorrangbeziehungen dennoch auf, so muß darauf geachtet werden, daß die betroffenen Arbeitsgänge auf einer Station zu liegen kommen, oder man läßt zu, daß Arbeitsgänge für unterschiedliche Varianten auch auf unterschiedlichen Stationen gefertigt werden können.Google Scholar
  6. 6.
    Die Werte von t - und t + sind sorgfältig zu überlegen. Ist die Intervallbreite sehr klein gewählt, so findet man u.U. keine zulässige Lösung. Wenn das Intervall jedoch zu groß ist, kann die Stationsauslastung sehr ungleichmäßig sein.Google Scholar
  7. 7.
    Ob die Schwankungen in den Fertigungszeiten von unterschiedlichen Produktspezifikationen oder von einer variierenden Arbeitsgeschwindigkeit des Personals bewirkt werden, ist unerheblich.Google Scholar
  8. 8.
    Der Anteil nicht erledigter Arbeitsinhalte sinkt mit einer Verlängerung der Taktzeit, die jedoch zu höheren Personalkosten führt, da der Ausstoß geringer wird.Google Scholar
  9. 9.
    Hierbei müssen jedoch die neuen Stationsgrenzen, die sich durch den verbesserten Bound A ergeben, beachtet werden!Google Scholar
  10. 10.
    Daß dem in der Praxis natürlich Grenzen gesetzt sind, steht außer Frage. Allerdings kann diesem Problem durch die Einführung von Obergrenzen für die Arbeitskräftezuordnung je Station, beziehungsweise durch eine entsprechende nichtlineare Umformulierung von (2.17) begegnet werden.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Maria Decker
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und UnternehmensforschungUniversität MannheimMannheimDeutschland

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