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Charakterisierung der Variantenfertigung

  • Maria Decker
Chapter
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Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 7)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel soll — motiviert durch einige Fallbeispiele aus der industriellen Praxis — eine allgemeine Darstellung der Variantenfließfertigung erfolgen. Es werden die wichtigsten Fragestellungen und die damit verbundenen Planungsanforderungen bzw. die zu ihrer Lösung notwendigen Instrumente herausgearbeitet. Ein Vergleich mit anderen verwandten Fertigungssystemen beschließt das Kapitel.

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Literatur

  1. 1.
    vgl. hierzu auch Decker[1989]Google Scholar
  2. 2.
    Über Zeitverträge kann auch zusätzliches Personal von außerhalb der Unternehmung mittel- bis kurzfristig hinzugezogen werden.Google Scholar
  3. 3.
    vgl. auch Abschnitt 1.7.2Google Scholar
  4. 4.
    In der englischsprachigen Literatur wird in diesem Zusammenhang der Begriff “mixed-modellines” verwandt. Demgegenüber faßt man bei “multi-model-lines” unterschiedliche Varianten zu Losen zusammen, die dann sequentiell abgearbeitet werden. (Buxey/Slack/Wild[1973])Google Scholar
  5. 5.
    vgl. Zimmermann[1988], S.1ff. Eine interessante Definition geben auch Yano/-Rachamadugu[1991], indem sie Varianten über das Vorhandensein bzw. die Abwesenheit bestimmter Produktmerkmale bestimmen (z.B. hat ein Auto einen rechten Außenspiegel oder nicht). Diese Vorgehensweise wird jedoch problematisch, wenn Kriterien mit mehreren Ausprägungen wie beispielsweise die Farbe eines Autos betrachtet werden. Yano/Rachamadugu berücksichtigen diesen Fall durch zusätzliche Bedingungen (vgl. S.581).Google Scholar
  6. 6.
    vgl. Kapitel 3Google Scholar
  7. 7.
    vgl. die Spezifikation der Fahrzeugindustrie bei Boehncke[1987], S.56Google Scholar
  8. 8.
    In einem kurzen Übersichtsartikel spielen die oben genannten Maßnahmen bei Funk[1989] ebenfalls eine wichtige Rolle für die Ablaufplanung bei Fließfertigung. Auch Berr/Schmidt[1990] beschreiben ein rechnergestütztes Planungssystem, das zumindest einen Teil der obigen Fragestellungen unterstützen soll, allerdings ohne auf die verwendeten Lösungsverfahren detailliert einzugehen. Eine Überblick über diese Problemkreise geben Buxey/Slack/Wild[1973]. Der Zusammenhang zwischen den einzelnen Maßnahmen wird jedoch nicht deutlich sichtbar.Google Scholar
  9. 9.
    Selbstverständlich kann man auch so vorgehen, daß zunächst die Stationsanzahl festgelegt wird und daraus die notwendige Stationslänge berechnet wird.Google Scholar
  10. 10.
    Möglicherweise sind einzelne Arbeitsgänge aufgrund bestimmter Maschinenoder Werkzeuganforderungen schon festgelegt. Dies verändert die zentrale Problemstellung jedoch nicht.Google Scholar
  11. 11.
    vgl. auch die Vorgehensweise von Yano/Rachamadugu[1991], die Varianten als Bündel von 0/1-Merkmalen betrachten.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Boehncke[1987], der bei der Reihenfolgeplanung ebenfalls eine Gleichverteilung der wichtigsten Merkmale anstrebt.Google Scholar
  13. 13.
    Diese Information kann, falls vorhanden, natürlich auch schon bei der Wochen-programmplanung berücksichtigt werden.Google Scholar
  14. 14.
    vgl. hierzu auch Kapitel 4.1Google Scholar
  15. 15.
    Indirekt findet sie über die Analyse der Bearbeitungszeiten Beachtung.Google Scholar
  16. 16.
    vgl. Kapitel 6Google Scholar
  17. 17.
    Zäpfel[1989], S.183Google Scholar
  18. 18.
    vgl. etwa Buzacott/Yao[1986], S.891 oder Schneeweiß[1992b]Google Scholar
  19. 19.
    Letzteres wird häufig durch gruppentechnologische Ansätze sichergestellt (Burbidge[1975 und 1989]).Google Scholar
  20. 20.
    Zäpfel[1989], S.184fGoogle Scholar
  21. 21.
    vgl. Schneeweiß[1992b], Abschnitt 7.5.3Google Scholar
  22. 22.
    Es ist allerdings ein zunehmender Robotereinsatz an Fließbändern zu konstatieren.Google Scholar
  23. 23.
    Häufig genügt eine Gegenüberstellung des aggregierten Kapazitätsangebots und der entsprechenden Nachfrage für ein Schicht- oder Tagesprogramm.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Maria Decker
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und UnternehmensforschungUniversität MannheimMannheimDeutschland

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