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Entscheidungstheoretische Rechtfertigung der Grundaxiome und des Regularitätsaxioms: Kohärenz und strenge Kohärenz

  • Wolfgang Stegmüller
Part of the Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie, Band IV. Personelle und Statistische Wahrscheinlichkeit book series (STEGMÜLLER SA, volume 4 / C)

Zusammenfassung

Die in Abschnitt 1 aufgestellten Behauptungen (3) und (4) bzw. die entsprechenden allgemeineren Behauptungen (3*) und (4*) sollen jetzt bewiesen werden. Wir übernehmen den dortigen entscheidungstheoretischen Formalismus mit den folgenden Modifikationen, Verallgemeinerungen und Präzisierungen:
  1. (1)

    Bereits in Abschnitt 1 ist gezeigt worden, daß die bedingte Glaubensfunktion durch die Funktion Cred zu ersetzen ist. Dieser entspricht jetzt die abstrakte C-Funktion C. In D1–4 ist also „Cred X “ durch „C“ zu ersetzen. Da in der abstrakten Theorie nicht einmal mehr eine Bezugnahme auf ein imaginäres Subjekt X erfolgt, fällt der untere Index „X“ überall fort. In den inhaltlichen Erläuterungen tritt dieses imaginäre Subjekt aber noch gelegentlich auf.

     
  2. (2)

    Entsprechend der einheitlichen Theorie von R. Jeffrey werden nicht mehr drei Arten von Entitäten: Handlungen, Umstände (Weltzustände) und Resultate unterschieden, sondern es wird alles unter den einheitlichen Begriff der Proposition subsumiert. Es sei C eine C-Funktion auf 𝔈1 ⊂ 𝔈20.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Stegmüller
    • 1
  1. 1.Philosophisches Seminar IIUniversität MünchenDeutschland

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