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Goldenberg-Werk II (Vorschaltanlage), BRD

  • Karl Schröder
Part of the Große Dampfkraftwerke book series (DAMPFKRAFTWERKE, volume 1)

Zusammenfassung

Das im Köln-Aachener Braunkohlenrevier gelegene Goldenberg-Werk hatte bis zum Kriegsende seinen ursprünglichen Frischdampfzustand von 13,5 atü, 350°C unverändert beibehalten. Die Ausbauleistung war von den 4 Turbosätzen je 15 MW in der sogenannten „Vorgebirgszentrale“ auf 514 MW angewachsen. Für diese Maschinenleistung standen 98 Dampfkessel zur Verfügung. Nach der Beseitigung der Beseitgung der Kriegsschäden stand das RWE vor der Aufgabe, die rasch anwachsenden Anforderungen an elektrischer Energie durch eine Erweiterung und Modernisierung des Goldenberg-Werkes zu erfüllen. Von den drei Möglichkeiten: Vorschaltanlage oder Hochdruckkondensationsanlage mit oder ohne Beibehaltung eines Teiles der vorhandenen Niederdruckanlage wurde aus zeitbedingten Gründen eine Vorschaltanlage ausgewählt. Entscheidend war hierbei, daß die Vorschaltanlage auf wichtige Vorratsteile und ausgereifte Konstruktionen bei den Lieferfirmen zurückgreifen konnte, während die Entwicklung von Hochdruckkondensationsanlagen um diese Zeit noch im Fluß war.

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Schrifttum

  1. Kretschmann, W.: Energiewirtschaftliche Tagesfragen 1952, Nr. 10, S. 49/56.Google Scholar
  2. Kretschmann, W.:Braunkohle, Warmem Energie 1953, S. 395/418.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  • Karl Schröder
    • 1
  1. 1.ErlangenDeutschland

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