Kraftwerk Aschaffenburg, BRD

  • Karl Schröder
Part of the Große Dampfkraftwerke book series (DAMPFKRAFTWERKE, volume 1)

Zusammenfassung

Für die Errichtung und die Standortwahl des Kraftwerkes waren folgende Überlegungen maßgebend: Der jährliche Strombedarf des Landes Bayern kann zur Zeit zu 55 bis 60% aus Wasserkraftwerken gedeckt werden. Diese liegen im wesentlichen im Süden des Landes, während der Belastungsschwerpunkt des Landesnetzes im Norden liegt. Daher wurde das Kraftwerk im Nordwesten des Landes bei Aschaffenburg errichtet, in unmittelbarer Nähe des 110/220 kV-Umspannwerkes im Zuge der das ganze Bundesgebiet durchziehenden Höchstspannungsleitungen. Die Lage am Main ermöglicht den Antransport der Kohle auch per Schiff und die Kühlung der Kondensatoren mit Flußwasser. Wegen seiner Lage an der kürzlich elektrifizierten Bahnstrecke Frankfurt a. M.-Nürnberg ist das Kraftwerk auch für die Erzeugung von Bahnstrom geeignet. Gleichzeitig konnte das Kraftwerk noch zu einem Stützpunkt des südlichen Teiles des anstoßenden Versorgungsgebietes der Preußischen Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (Preag) ausgestaltet werden.

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Schrifttum

  1. Das Dampfkraftwerk Aschaffenburg. Druckschrift der Bayernwerk AG, 1952.Google Scholar
  2. Wolf, L.: Elektrizitätswirtsch. Bd. 52 (1953) S. 62/69.Google Scholar
  3. Schneider, A.: ETZ A 1953, S. 235/37.Google Scholar
  4. Die angeführten Veröffentlichungen betreffen nur die 50 Hz-Sätze des Bayernwerkes.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  • Karl Schröder
    • 1
  1. 1.ErlangenDeutschland

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