Petalanthae

  • Joseph Moeller

Zusammenfassung

Aussenrinde. Einige Sapotaceen (Achras, Lucuma) und Diospyros bilden in der ersten Vegetationsperiode wenige Reihen grosser, weitlichtiger, zartwandiger Korkzellen unmittelbar unter der Epidermis, Sapota etwas später und in einer tieferen Schicht der primären Rinde. Die Oberflächenperiderme von Diospyros werden späterhin gleichmässig derbwandig, jene von Imbricaria zudem einseitigskl erotisch; die inneren Korkhäute sind bei Diospyros grosszellig und zartwandig, bei Styrax kleinzellig und derb; bei Theophrasta und den Sapotaceen, deren Periderme überhaupt viel mächtiger entwickelt sind, ist die Sklerosirung der Innenwand der Korkzellen charakteristisch; es wechseln dünnwandige mit sklerotischen Schichten (Chrysophyllum, Lucuma), oder es werden nur einzelne Zellen (immer einseitig) sklerotisch (Sideroxylon, Achras, Mimusops, Imbricaria). Dabei behält die Mehrzahl der Zellen ihre cubische Gestalt zeitlebens bei (Achras, Imbricaria) oder es erfolgt sehr starke Abplattung (Lucuma) und zwischen diesen Extremen liegen die mässig abgeflachten Periderme von Chrysophyllum, Sideroxylon, Mimusops und Theophrasta.

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Literatur

  1. 1).
    Bei Chrysophyllum skler osiren die den Steinplatten ummittelbar angrenzenden Mark strah1lzellen in der Regel und da viele Markstrahlen nur ein- oder zweireihig sind so sind die Steinplatten mur selten unterbrochen. Wo bei den anderen Gattumgen die Bastfasern in umfaugreicleren Bündeln auftreten Sideroxylon, Mimusops) werden immer auch einige Rand zellen der durchtretenden Markstrallen sklerotisch und zur Krystallbegleitung derselben mit herangezogen.Google Scholar
  2. 1).
    Die Milchsaftgetässe erklärt Vogl (Zur Plarmakognosie einiger weniger bekannten Rinden, Zeitschr. d. allgem. österr. Ap.-V. 1871 No. 30 ff.) für Siebröhren. Vgl. dagegen de Bary (Vegetationsorgane p. 158.)Google Scholar
  3. 2).
    Ich verdanke ein authentisches Muster Herrn Prof. Bernardin.Google Scholar
  4. 3).
    Es stimmt z. B. die Beschreibung der Monesiarinde von Höhnel (Gerberinden p. 106) besser auf „Aracca“. Google Scholar
  5. 1).
    Vgl. die Mittheilungen von K. Wilhelm in de Bary (Vegetationsorgane p. 158).Google Scholar
  6. 1).
    Ich habe in der prinäiren Rinde auch ausserhalb der Bastbündelzone selbststindige Gefässbündel angetroffen.Google Scholar
  7. 1).
    Vogl (Zeitschr. d. allg. österr. Ap.-V. 1S71 No. 30 ff.) fand in der Aussenschicht des Bastes grosse Steinzellen.Google Scholar
  8. 1).
    Vogl (Zeitschr. d. allgem. österr. Ap. — V. 1871 No. 30 ff.) erwiihnt Schichten von Platten- und Steinkork.Google Scholar
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    V o g l (Zeitschr. d. allgem. österr. Ap. -V. 1868, Pharmakogn. Beitr.) fand in der zu weilen erhaltenen Mittelrinde unregelmässige, wie in einander geflossene Steinzellen.Google Scholar
  10. 3).
    Nach v. H ö h n e l (Gerberinden p. 153) bestehen die Korklamellen aus dreissig und mehr Lagen einseitig verdickter Korkzellen.Google Scholar
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    Vgl. die Abbildung von J. Moeller, Anatomische Notizen im Jahrb. f. wissensch. Bot. Bd. XII, Tf. II.Google Scholar
  12. 2).
    Diese anscheinend von gequollenen Membranen umgebenen Intercellularräume werden von H ö h n e l (1. c.) als Milchsaftschläuche gedentet.Google Scholar
  13. Vogl (l. c.) gibt Krystalldrusen an .Google Scholar
  14. 1).
    Das Verhältniss ist hier augenfällig, weil die mit braunem Inhalt erfüllten Parenchymzellen ziemlich regelmässig in einfachen Reihen zwischen dreifachen Lagen farbloser Siebröhrenschichten auftreten.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1882

Authors and Affiliations

  • Joseph Moeller
    • 1
  1. 1.technischen HochschuleWienÖsterreich

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