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Tendenzen in der industriellen Energiewirtschaft

  • H.-G. Pöttken
  • H. Strohschein
Conference paper
Part of the FfE - Schriftenreihe der Forschungsstelle für Energiewirtschaft book series (FFE, volume 17)

Zusammenfassung

Die Bundesrepublik Deutschland ist in vergleichsweise hohem Maße in den weltwirtschaftlichen Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalaustausch eingebunden. Der Anteil der Ausfuhr am Bruttosozialprodukt betrug 1983 rd. 32%. Eine zufriedenstellende Entwicklung der Weltwirtschaft erfordert neben einer Steigerung des Energieangebots nachhaltige Erfolge bei der rationellen Energienutzung. Gerade wir als Industrieland mit einer sehr hohen Abhängigkeit von Energieeinfuhren, vom funktionsfähigen Weltenergiemarkt und von enger internationaler Kooperation im Energiebereich, haben die Aufgabe, richtungweisend über die Entwicklung von Einspar-Technologien sowie den Einsatz von Kohle und Kernenergie eine Entspannung auf dem Weltölmarkt mit herbeizuführen. Dazu zählt ebenfalls die Einrichtung flexibler Substitutionsstrukturen, um die Bemühungen Streuung und Diversifizierung der Energiequellen zu unterstützen. Die dazu erforderlichen enormen Investitionen setzen die Funktionsfähigkeit marktwirtschaftlicher Mechanismen zwingend voraus. Der Staat muß durch eindeutige Rahmenbedingungen die bestehenden Investitionsrisiken kalkulierbar machen und einer marktkonformen Unterstützung des Anpassungsprozesses eindeutig den Vorrang geben. Administrative Richtlinien sollten die absolute Ausnahme bleiben.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • H.-G. Pöttken
    • 1
  • H. Strohschein
    • 1
  1. 1.BochumDeutschland

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