Advertisement

Monitoring-Aufgaben für klinisch-epidemiologische Tumorregister Ergebnisse des Tumorregisters München

  • G. Schubert-Fritschle
  • M. Schmidt
  • D. Hölzel
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie book series (MEDINFO, volume 75)

Zusammenfassung

Tumorregister gelten allgemein als das Instrument zur Erfassung, Speicherung und Auswertung bevölkernngsbezogener Tumordaten. Es werden jährlich Inzidenz- und Mortalitätszahlen tabellarisch zusammengestellt und stehen so der Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Klinisch-epidemiologische Tumorregister bieten wegen ihres um klinische Parameter erweiterten Merkmalsspektrums die Möglichkeit, onkologische Problemstellungen differenzierter und mit Bezug zur Population zu beschreiben. Zur Verbesserung des Nutzens derartiger Register für die Bevölkerung im Sinne einer Reduktion der Krebsmortalität sind solche weitergehenden Erhebungen und Analysen, insbesondere aber die Messung der Umsetzung neuer Erkenntnisse in die medizinische Versorgung notwendig. Hervorzuheben sind hier die Krebsfrüherkennung und der protokollgerechte Einsatz aktueller Therapiestrategien. Das Aufgabenspektrum klinisch-epidemiologischer Tumorregister orientiert sich damit an den Definitionen von monitoring und cancer control (1,3), die zum einen Entwicklung und Einsatz präventiver Maßnahmen,
Abb. 1

Krankheitsphasen, mögliche Interventionsmaßnahmen und Kriterien zur Messung von Interventionserfolgen bei malignen Erkrankungen.

zum anderen aber auch Untersuchungen zur Quantifizierung der Wirkung dieser Maßnahmen in der Bevölkerung beinhalten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Breslow L., Cumberland N.: Progress and objectives in cancer control. JAMA 259 (1988) 1690CrossRefGoogle Scholar
  2. 2).
    Hölzel D., Altwein J.: Hodentumoren: Ist der Rückgang der Mortalität in der BRD zu langsam erfolgt? Dt. Ärzteblatt 1991 (im Druck)Google Scholar
  3. 3).
    Last J.M.: A Dictionary of Epidemiology. Oxford University Press, 1988Google Scholar
  4. 4).
    NN: Todesursachen, Metzler-Poeschel, Stuttgart 1989Google Scholar
  5. 5).
    NN: Morbidität und Mortalität an bösartigen Neubildungen im Saarland. Stat. Amt des Saarlandes 1989Google Scholar
  6. 6).
    NN: Todesursachen der Stadt München, Stat. Landesamt, 1973–90, (persönl. Anfrage) H. KrausGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • G. Schubert-Fritschle
    • 1
  • M. Schmidt
    • 1
  • D. Hölzel
    • 1
  1. 1.Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und EpidemiologieLudwig-Maximilians-UniversitätDeutschland

Personalised recommendations