Strahlungsgesetze

  • Felix Auerbach

Zusammenfassung

Was aber zunächst dringend erscheint, ist die Untersuchung der allgemeinen Gesetze der Strahlung überhaupt, also der Frage, wie die Strahlung quantitativ und qualitativ von den Umständen, unter denen sie stattfindet, abhängt, also von der Gestalt, Größe und physikalischen Natur des strahlenden Körpers, von der Art des Zwischenmediums, von der Beschaffenheit des bestrahlten Körpers usw. Dabei beschränken wir uns hier auf die Undulationsstrahlung, da die Konvektionsstrahlung ganz außerhalb der hier zu erörternden Fragen steht. Diese Strahlung kann, wie wir sahen, sich in sehr verschiedener Weise äußern, nämlich elektrisch, kalorisch, optisch und chemisch. Wenn wir aber die gedachten Gesetze ermitteln wollen, müssen wir uns an diejenige Wirkung halten, welche sich unabhängig von direkt sinnlich subjektiver Empfindung am sichersten messen und in die sichersten und eindeutigen Beziehungen zur Energie der Strahlung setzen läßt: die Wärmewirkung. Deshalb sprechen wir hier von Wärmestrahlung, begreifen darunter aber natürlich auch alle andern Undulationsstrahlungen, entsprechend ihrer ebenfalls vorhandenen Wärmewirkung, mit ein.

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© Julius Springer in Berlin 1923

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  • Felix Auerbach

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