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Zusammenfassung

Die forsilichen Verhältnisse Preußens sind der geographischen Ausdehnung des Landes, der Verschiedenheit der klimatischen und Bodenverhältnisse etnsprechend, äußerst mannigfaltig. Alle Waldformen Deutschlands, alle Betriebsarten und fast alle Holzarten der deutschen Waldflora finden sich in Preußen vor. Aus der Ebene burch das Hügelland aufsteigend, erreicht der Wald in den schtesischen Gebirgen und im Harze die Grenze des Baumwuchses. Von dem angeschwemmten Boden der norddeutschen Tiefebene dis zu den Urgebirgsböden ber schlefichen Gebirge, den Porphyren des Harzes, den Basalten des Thüringer Waldes, bis zu den Kalkhügeln Westphatens und den Gesteinen des Uebergangsgebirges, den Trachyten und Kohlensanbsteinen in der Rheinprovinz liegt eine Reihe geognostischer Formationen und Bodenarten vor, an welchen der Wald participirt, in welcher nur wenige Glieder fehlen. Von den kümmerlich in fast reinem Quarzsande vegetirenden Kiefern des Tieflandes burchläuft der Wald alle Stanbortsgüten bis zu den normalen Eichen- und Buchenwaldungen der Flußthäler und warmen Gebirgslagen; er ist es, der den zerstörenden Luftströmungen an den Seeküsten Halt gebietet, der die Düne und den Flugsand fesselt, der das Erbreich an den steiten Berglehnen umklammert und in dem Quellsystem der Flüsse sein schirtnendes Dach breitet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1869

Authors and Affiliations

  • August Bernhardt

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