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Zusammenfassung

Die Geschichte unseres großen Nachbarstaates in Bezug auf die Waldschutzgesetzgebung ist von besonderem Interesse. Gewaltige Schwankungen von der äußersten Beschränkung des Privat-Waldeigenthums bis zur völligen Freigebung desselben, zur rückichtslosesten Devastation hochwichtiger Gebirgswälder; unverantwortliche Verschleuderung der Staatsforsten in Zeiten finanzieller Noth und dennoch; das Bestreben, einen mäßigen Waldbestand durch; Zwangsmaßregeln gegen die Privaten zu erhalten, also ein System voll Inkonsequenzen hat in Frankreich Landeskalamitäten herbeigeführt welche durch die neuesten Waldschutzgesetze des zweiten Kaiserreiches als gänzlich beseitigt nicht zu betrachten sind. Ist doch in allerneuester Zeit der regierungsseitlich unternommene Angriff auf die Staatswaldungen (im Frühling 1865, wo dem gesetzgebenden Körper ein Gesetzentwurf, betreffend den Verkauf von Staatswald bis zur Höhe von 100 Millionen Fres., vorgetegt wurde. Vergl. Journal de Dèbats vom 2. Juni 1865) durch den allgemeinen Unwoillen der Presser der Dpposition und der Bevölkerung zurückgeschlagen worden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1869

Authors and Affiliations

  • August Bernhardt

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