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Zusammenfassung

Der sinliche Gesammtwillen der Staatsangehörigen findet seinen Ausdruck und seine fortdauernde Vertretung in der Staatsgewalt. Dieselbe ist an sich eins und untheilbar, äußert sich jedoch in formeller Beziehung
  1. 1)

    als gesetzgebende (potestas legislatoria), indem fie dem fittlichen Bewußtsein der Gesammtheit Ausdruck verleiht;

     
  2. 2)

    als oberaufsehende (jus supremae inspectionis), indem sie alle einzelnen Glieder des Staatsverbandes überwacht und festsiellt, ob Handlungen derselben gegen das öffentliche Wohl gerichtet und geeignet sind, die Erreichung des Staatszwedes zu gefährden;

     
  3. 3)

    als vollziehende (potestas executiva), indem sie den sittlichen Gesammtwillen unminelbar in die Erscheitung treten läßt, gegen das Wohl das Staates gerichtete Hanblungen Einzelner verhindert und selbst Alles thut, was zur Erreichung des Staatszwedes nothwendig ist.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1869

Authors and Affiliations

  • August Bernhardt

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