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Über den hyperalgetischen Zustand

  • A. Goldscheider

Zusammenfassung

Die Headschen Zonen bilden nur ein Beispiel aus jener großen Fülle von Vorkommnissen, welche man zusammenfassend als hyperalgetischen Zustand bezeichnen kann, und dieser ist wieder eine besondere Form der „Überempfindlichkeit“, wie sie sich krankhafterweise bei allen biologischen Vorgängen zeigen kann. Der hyperalgetische Zustand, welcher in einer örtlichen oder allgemein verbreiteten gesteigerten Schmerzempfindlichkeit und demzufolge bei den geringsten äußeren oder inneren Reizen ausgelösten Schmerzen besteht, kann in ein Stadium der Latenz abklingen. Hierbei besteht eine erhöhte Bereitschaft zu schmerzhaften Reaktionen. Dieselbe findet sich in allen denkbaren Abstufungen; unter Umständen so gering angedeutet, daß die Einwirkungen, welche den Schmerz auslösen, sich nur noch wenig von denjenigen unterscheiden, welche dies auch unter normalen Sensibilitätsverhältnissen tun können. Die erhühte Schmerzbereitschaft braucht bei den gewöhnlichen Verrichtungen, bei den üblichen Temperatureinwirkungen usw. nicht zutage zu treten.

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Literatur

  1. 1).
    Über Schmerz und Schmerzbehandlung. Ztschr. f. physik. u. diät. Therapie Bd. 19. Über Irradiation und Hyperästhesie usw. Arch. f. d. ges. Physiol. Bd. 165.Google Scholar
  2. 1).
    Vgl. hierüber sowie über das Anklingen auf Fernreize und die“Beziehungen desselben zur Hyperästhesie meine Ausführungen in „Weitere Mitteilungen usw.“.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • A. Goldscheider
    • 1
  1. 1.III. Medizinischen KlinikUniversität BerlinDeutschland

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