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Das Schreibwerk beim Zugdienste

  • Wilhelm Cauer

Zusammenfassung

Ueber jede Zugfahrt dem Zugführer ein Fahrbericht auf vorgedrucktem Schema zu erstatten2). Da der Fahrbericht in der Hauptsache über die Einhaltung des Fahrplanes eines einzelnen Zuges Ausweis zu geben hat, so ist seine Spalteneintheilung im Wesentlichen derjenigen der Fahrplanbücher nachgebildet (vgl. S. 148, 149), wie das Muster auf S. 244, 245 zeigt. Statt der fahrplanmäßigen Abfahrts- und Ankunftszeiten, sowie Aufenthalte werden in den Fahrbericht die wirklichen Zeiten eingetragen. Hierzu kommen hier Angaben über Verspätungen und deren Begründung und Wetternotizen. Fernere Spalten geben die Zahl der beladenen und unbeladenen Zagenachsen sowie der bedienten Bremsen an, welche sich, namentlich bei Güterzügen, auf Zwischenstationen häufig ändern, während auf der Rückseite Angaben über die Zuglokomotive und etwaige Hülsslokomotiven sowie das Zug- und Lokomotivpersonal gemacht werden. Außerdem sind auf die Rückjeite unter den Fahrbericht Bemerkungen über besondere Vor-kommnisse zu seßen, nicht erreichte oder nicht abgewartete Anschlüsse, verlegte Kreuzungen und Ueberholungen, Signalversäumnisse, Unfälle u. s. f. Alle Eintragungen, mit Ausnahme der sogleich zu erwähnenden, bewirkt der Zugführer, der auch die Richtigkeit des gesammten Fahreberichtes durch seine Unterschrift zu bestätigen hat. Nur die Abfahrtszeit auf der Anfangsstation und die Ankunstszeit auf der Gndstation sowie etwaige Verspätungen auf diesen Stationen werden von dem dienstthuenden Stationsbeamten eingetragen und durch Namensunterschrift in Splate 4 bescheinigt. Bei Einzelfahrten von Lokomotiven führt der Lokomotivführer den Fahrbericht.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1897

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  • Wilhelm Cauer

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